Besuch in Brüssel Europäisches Parlament José Manuel Durao Barroso JU Junge Union Präsidenten der Kommission der Europäischen Union Prof. Hans-Gert Pöttering Till-Olaf Voß
Delegation der JU bei Barroso zu Gast
23. Februar 2009 | 12:58„Europa darf die Menschen nicht aus den Augen verlieren“.
Auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Hans Gert Pöttering (CDU), hat eine Delegation der Jungen Union (JU) Brüssel besucht. Der Gruppe gehörte auch der Osnabrücker JU-Vorsitzende und CDU-Ratsherr für Haste, Dodesheide, Pye und Sonnenhügel Till Olaf Voß an. Höhepunkt der Reise war ein intensives persönliches Gespräch mit dem Präsidenten der Kommission der Europäischen Union, José Manuel Durao Barroso. Die Kommission ist die Exekutive der EU und für die Umsetzung der Beschlüsse von Ministerrat und Parlament zuständig, kann aber auch selbst Rechtakte vorschlagen.
Till Olaf Voß zeigte sich froh und dankbar über die wohl einmalige Möglichkeit, mit dem höchsten Vertreter des geeinten Europas über die Sorgen, Wünsche und Hoffnungen der Menschen vor Ort sprechen zu können. „Ich habe ihm gesagt, daß ich mir mehr Rücksichtnahme auf die regionalen und kulturellen Unterschiede in den Mitgliedsstaaten wünsche.“ Die EU solle den Gedanken der Subsidiarität konsequenter respektieren und alle Angelegenheiten, die nicht zwingend einer gemeinschaftlichen Handhabung bedürften, einer Regelung durch die Nationalstaaten vorbehalten. Vor Ort wahrgenommen würden vor allem die vielen problematischen und bürokratischen Entscheidungen aus Brüssel, wie beispielsweise die Luftreinhalterichtlinie, die gerade in Osnabrück im Rahmen der Diskussion um die Einführung einer Umweltzone eine Rolle gespielt hatte.
„Barroso hat meine Ansicht zwar nicht in jedem Punkt geteilt, dennoch hatte ich das Gefühl, daß er die Einwände sehr ernst genommen hat,“ zeigte sich Voß zuversichtlich. In jedem Fall sei es aber toll gewesen, wie sich der Präsident trotz eines sehr vollen Terminkalenders für die Anliegen junger Leute ausgiebig Zeit genommen hat. Barroso habe damit gezeigt, daß die EU bemüht ist, nicht den Kontakt zu den Bürgern zu verlieren.
(PA)