Ausstellung "Wölfe" Museum Schölerberg Projekt „Der Hund ist auch nur ein Mensch!" Veranstaltungsreihe Thema Hund
Osnabrück - Der Hund ist auch nur ein Mensch
5. November 2009 | 19:12Osnabrück. Wir lieben Hunde oder wir hassen sie, sie wirken auf uns bedrohlich und sie ängstigen uns oder wir suchen ihren Schutz. Wie auch immer: den wenigsten Menschen ist dieses Tier gleichgültig. Zulange leben Hund und Mensch schon zusammen, zu viele Beziehungsgeschichten sind sie eingegangen. „Einen Einblick in die geheimnisvolle, oft heitere, manchmal funktionale, mitunter auch tragische Beziehung zwischen Mensch und Hund möchten die zahlreichen Veranstaltungen Osnabrücker Kultureinrichtungen in den kommenden Monaten bis Dezember 2010 geben, die unter dem kaum zu widersprechenden Titel „Der Hund ist auch nur ein Mensch“ zusammengefasst sind“, erklärt Kultusdezernentin Rita Maria Rzyski das Ziel dieser Veranstaltungsreihe.
Osnabrück. Wir lieben Hunde oder wir hassen sie, sie wirken auf uns bedrohlich und sie ängstigen uns oder wir suchen ihren Schutz. Wie auch immer: den wenigsten Menschen ist dieses Tier gleichgültig. Zulange leben Hund und Mensch schon zusammen, zu viele Beziehungsgeschichten sind sie eingegangen. „Einen Einblick in die geheimnisvolle, oft heitere, manchmal funktionale, mitunter auch tragische Beziehung zwischen Mensch und Hund möchten die zahlreichen Veranstaltungen Osnabrücker Kultureinrichtungen in den kommenden Monaten bis Dezember 2010 geben, die unter dem kaum zu widersprechenden Titel „Der Hund ist auch nur ein Mensch“ zusammengefasst sind“, erklärt Kultusdezernentin Rita Maria Rzyski das Ziel dieser Veranstaltungsreihe.
„Alles aber begann mit dem Wolf“, ergänzt der Direktor des Museums am Schölerberg, Dr. Dietmar Grote. „Daher beschäftigt sich die Ausstellung „Wölfe“ mit der Rückwanderung dieser Tiere, die lange in Deutschland ausgestorben waren, aber seit einigen Jahren wieder in der Lausitz gehört und mit viel Glück auch gesehen werden können. Parallel zeigen wir die Ausstellung „mopsmobil - wie der Hund die Welt bewegt!“ und unter dem Titel „Wolfsbilder und Mythos“ Bilder der Osnabrücker Künstlerin Maria Feldkamp.“
Offiziell startet die Reihe mit einer Veranstaltung am Sonntag, 1. November, um 11 Uhr, im Museum am Schölerberg. Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler wird das Projekt eröffnen. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Nicht zufällig ist diese Projektidee in der Friedensstadt Osnabrück entstanden, „denn der Hund ist doch immer wieder auch als Waffe benutzt worden“, hebt Rzyski hervor. Wer erinnert sich nicht an die Grenzanlagen, die Ost- und Westdeutschland voneinander trennten, in denen neben Selbstschussanlagen und Minen auch scharfe Hunde für Angst und Schrecken sorgten. Wie der Mensch kann der Hund eine gefährliche Bestie sein: Im Frieden ein Helfer in der Not, im Krieg eine ebenso intelligente wie grausame Waffe, weil der Hund eben auch nur ein Mensch ist, oder weil doch stimmt, was Thomas Hobbes festgehalten hat: der Mensch ist des Menschen Wolf?! Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum zeigt daher vom 27. Januar bis 2. Mai die Ausstellung „Hunde im Krieg – Hunde als Waffe“.
Zahlreiche andere Veranstaltungen folgen: So etwa Aufführungen von „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew im Theater, oder die Ausstellung „Fils de chien“ mit Bildern von Pavel Feinstein im Felix-Nussbaum-Haus, oder „Walking the dog – wenn die Kunst auf den Hund kommt“ in der Kunsthalle Dominikanerkirche.
„Der Titel öffnet die Tür zu einem Thema“, sagt Rzyski, „das viele Überraschungen bereithält. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit den Beziehungsgeschichten von Mensch und Hund zu beschäftigen, gleichgültig ob man Hunde mag oder nicht. Außerdem macht es einfach Spaß zu entdecken, wo sich die Fährten von Mensch und Hund in unserer Geschichte gekreuzt haben.“
Weitere Informationen sind auch zu finden im Internet unter www.der-hund-ist-auch-nur-ein-mensch.de sowie in einem Flyer, der an zahlreichen Stellen öffentlich ausliegt.
Das Projekt „Der Hund ist auch nur ein Mensch! Beziehungsgeschichten“ wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und von der Klosterkammer Hannover. (PA)