„Route der Industriekultur“ Industriekultur Jahrbuch Westfalen 2010 LWL Industriemuseum
Westfalen - Jahrbuch Westfalen 2010
19. Januar 2010 | 11:45Westfalen. Geschichte definiert sich auch über den Alltag „normaler“ Menschen. Arbeits- und Produktionsstätten sind demnach ebenso Kulturdenkmäler, wie etwa Schlösser und Kirchen.
Westfalen. Geschichte definiert sich auch über den Alltag „normaler“ Menschen. Arbeits- und Produktionsstätten sind demnach ebenso Kulturdenkmäler, wie etwa Schlösser und Kirchen. Nachdem sich diese Erkenntnis erst durchgesetzt hatte, wurden auch ausgediente Bergwerke und Fabriken nicht mehr sofort „platt gemacht“, sondern überlebten zum Teil und in Teilen als mächtige Exponate der Industriekultur. Als solche zeugen sie nicht nur von der rasanten technischen Entwicklung der Industrie, sondern auch von den nicht immer rosigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der beteiligten Menschen.
Die Region Westfalen blickt auf eine besonders reiche Industriekultur mit lebendigen Traditionen, vor allem im Steinkohlebergbau und Hüttenwesen. Grund genug für die Redaktion des „Jahrbuch Westfalen“, im 64. Jahrgang die „Industriekultur“ zum Schwerpunktthema zu wählen: Auf fast 100 Seiten geht es unter anderem um die „Route der Industriekultur“, das LWL Industriemuseum, die Südwestfälische Eisenstraße und das Westfälische Wirtschaftsarchiv in Dortmund.
Über das Jahresthema hinaus informiert das vom Westfälischen Heimatbund herausgegebene „Jahrbuch Westfalen“ wieder mit vielen Fotos und spannenden Texten über Landschaft, Geschichte und Kultur der Region. Hierzu tragen zahlreiche informative Beiträge in den bewährten Rubriken Geschichten und Geschichte, Sport, Museen, Menschen, Orte und Kulturspiegel bei. H.L.