20 Jahre Ausstellung „Zoom – Industriekultur am Piesberg“ Hobbyfotografen Museum Industriekultur
Osnabrück - Zoom - Industriekultur am Piesberg
30. Juni 2010 | 21:50Osnabrück. Ein Stück Osnabrücker Zeitgeschichte dokumentiert die heute öffnende Ausstellung „Zoom – Industriekultur am Piesberg“ im Museum Industriekultur am Fürstenauer Weg (bis zum 28.11.) Den drei Hobbyfotografen Heinz Hesse, Heinz- Günther Benecke und Uwe Erfeling- Osterfeld ist es gelungen, die letzten 20 Jahre rund um den Piesberg ein klein wenig Revue passieren zu lassen. „Gezeigt wird eine Auswahl von dem, was hier in den letzten Jahren seit der Öffnung 1994 alles passiert ist“, gibt Museumsdirektor Rolf Spilker eine kleine Einführung. „Die Bilder zeigen auch die Entwicklung der Bauten und gehen damit bis in die 80er Jahre zurück.“ Die Fotos sind in mehrere
Sektionen eingeteilt. Auf Bildern sind die Ruinen vor dem Umbau der Schachtgebäude zu sehen, dessen Ausbau, Einblikke in die Stollengänge, Schnappschüsse von den diversen Museumsveranstaltungen und die Aufstellung des riesigen Walzgerüsts im Freigelände im Jahr 2007. Weitere Sektionen widmen sich einzigartigen Naturaufnahmen auf dem Piesberggelände im professionellen „Multishot-Modus“. Hesse, Benecke und Erfeling- Osterfeld sind ehrenamtlich für das Museaum aktiv und können sich seit ihrer Pensionierung noch zeitintensiver ihrem Hobby widmen. „In der letzten Zeit wird man deshalb einfach kreativer. Das war während der Zeit, wo man berufstätig war, sicher nicht so der Fall“, ist Uwe Erfeling-Osterfeld euphorisch. „Jetzt kann man halt mal mehrere Stunden durch den Piesberg gehen und sich schöne Motive aussuchen“, ergänzt Heinz Hesse. Das Trio lernte sich über einen Volkshochschulkurs Fotografie in den 90er Jahren kennen und ist
mittlerweile ein Teil der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück. Kern des Schaffens ist bei den Dreien das Fotoprojekt im Museum Industriekultur. Informationen zu den Fotos gibt es bei den sonntäglichen Führungen um 14.30 Uhr. „Wenn hier Leute durchgehen und wir vor Ort sind, werden wir aber auch jedem, der es wünscht, die ein oder andere Geschichte zum Foto erzählen können“, so Heinz-Günther Benecke.