Landschaftsmaler Leuchtende Landschaften - Tiefe Blicke in eine stille W Ton Schulten Zentrum für Umweltkommunikation
Osnabrück - „Leuchtende Landschaften“ in der DBU
20. Oktober 2009 | 10:15Osnabrück. Er fängt an zu arbeiten, wenn die meisten längst schlafen. Der holländische Landschaftsmaler Ton Schulten arbeitet nach eigenen Aussagen von 2 Uhr bis 6 Uhr in der Frühe an seinen Gemälden. Bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Leuchtende Landschaften“ am vergangenen Mittwoch erklärte er es so: „In der Stille kann die Fantasie besser wirken“.
Osnabrück. Er fängt an zu arbeiten, wenn die meisten längst schlafen. Der holländische Landschaftsmaler Ton Schulten arbeitet nach eigenen Aussagen von 2 Uhr bis 6 Uhr in der Frühe an seinen Gemälden. Bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Leuchtende Landschaften“ am vergangenen Mittwoch erklärte er es so: „In der Stille kann die Fantasie besser wirken“. Die Inspirationen, die er tagsüber in der Natur sammle, könne er am besten in der Nacht umsetzen.
50 Werke des Künstlers sind in der Zeit vom 19. Oktober bis zum 13. Dezember im Rahmen der Ausstellung „Leuchtende Landschaften - Tiefe Blicke in eine stille Welt“ im Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, zu sehen.
DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde leitete die Ausstellung mit einem kurzen Bericht über die Heimat Ton Schultens ein. „Menschen fahren nach Ootmasum, um sich inspirieren zu lassen“, so Fritz Brickwedde. Es sei ein Ort, an dem das Künstlerische dominiere. Dieser Ort ist es auch, der Ton Schulten immer aufs neue zu seinen farbenfrohen, harmonischen Landschaftsbildern beflügelt; aber auch auf Reisen gesammlte Eindrücke lässt er einfließen.
Der Maler sieht seine Aufgabe darin, mit bildender Kunst Menschen für den Schutz der Natur zu begeistern. Expressive Farben und vielfälte Formen spielen dabei eine wichtige Rolle; sie lassen die Natur in seinen Bildern lebendig werden.
Der naturverbundene Ton Schulten arbeitet aber nicht nur in der Natur, er lebt auch dort; direkt in den holländischen Alpen. „Ich brauche keine Uhr“, sagte er. Er habe im Gefühl, wie spät es ist. Und überhaupt spielt das Gefühl in seinem Leben eine maßgebliche Rolle. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es das oberste Gebot des Landschaftsmalers ist, das Loslassen der eigenen Gefühle in seinen Arbeiten darzustellen. „Ich mache keine Aufträge“, fügte Ton Schulter noch hinzu.
Erst mit 51 Jahren begann er sein Hobby zum Beruf zu machen. 1990 zeigte Ton Schulten seine Gemälde erstmalig in einer Ausstellung in der ersten Galerie seiner Frau Ank Schulten. Mit sieben zuverlässigen Mitarbeitern plant und verwirklicht er nun seine Projekte. Seine Frau ist zur Unterstützung auch immer mit dabei. Gemeinsam wollen sie ein neues Museum erschaffen, in dem jungen Menschen Raum gegeben wird, sowohl ihre eigenen Werke auszustellen als auch zu erlernen, Verkaufsgeschick zu entwickeln. Im Zentrum von Ootmasum soll es entstehen. T.R.