Arbeitskreis Kultus Bildungszentrum für Hörgeschädigte Förderschulen in Osnabrück Sitzung zum Thema Inklusion verbesserte Lehreraus- und Weiterbildung
Osnabrück - Inklusion ja oder nein?
2. März 2010 | 10:56Osnabrück. Am vergangenen Dienstag luden die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen und der Arbeitskreis Kultus der CDU- und FDP-Landtagsfraktion zu einer Sitzung in die Hermann-Nohl-Schule in Osnabrück ein. Die Leiter der Förderschulen in Osnabrück, sowie der Leiter des Bildungszentrums für Hörgeschädigte folgten der Einladung.
Osnabrück. Am vergangenen Dienstag luden die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen und der Arbeitskreis Kultus der CDU- und FDP-Landtagsfraktion zu einer Sitzung in die Hermann-Nohl-Schule in Osnabrück ein. Die Leiter der Förderschulen in Osnabrück, sowie der Leiter des Bildungszentrums für Hörgeschädigte folgten der Einladung. Gemeinsam diskutierte man in der Runde das Thema Inklusion.
Anders als bei der Integration soll bei der Inklusion eine Schule allen Kindern gleich gerecht werden, ohne zu unterscheiden oder auszusortieren.
Darüber, ob Inklusion auch tatsächlich praktisch funktionieren kann, war man unterschiedlicher Meinung. Die einzelnen Vetreter der jeweiligen Förderschulen betrachteten den Aspekt der Inklusion aus verschiedenen Blickwinkeln und unter dem Gesichtspunkt bestimmter Schwerpunkte.
Inklusion sei noch mehr ein gesellschaftliches Problem, da waren sich die Sitzungsteilnehmer allerdings weitgehend einig. Toni Reimann von der Anne-Frank-Schule, Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, merkte in diesem Zusammenhang an, dass die Mehrstunden an Förderungsbedarf, die für eine Inklusion nötig wären, jedoch nicht angerechnet werden könnten.
Es müsste „strukturell etwas verändert werden“, zog Benno Schomarker den Schluss. Man könne auf Förderschulen nicht verzichten, so Karl-Heinz Klare, stellvertretender Vorsitzender der CDU, weiter. Mitglied des Schule-Sport-Ausschusses Brigitte Neumann sieht den Schlüssel zur Lösung der Inklusionsfrage in einer verbesserten Lehreraus- und Weiterbildung. Module für eine Nachschulung müssten verpflichtend sein. Zudem müsse die Förderung so früh wie möglich angesetzt werden. T.R.