Inter.kult Mo Asumang Osnabrück Roots Germania
Inter.kult zeigt „Roots Germania“
20. Oktober 2008 | 10:20Eine filmische Spurensuche in Deutschland und Ghana.
Am Mittwoch, 22. Oktober, wird im Rahmen der Wochen der Kulturen der Film „Roots Germania“ von Mo Asumang um 19 Uhr in der Lagerhalle, Rolandsmauer 26, gezeigt.
„Diese Kugel ist für Dich, Mo Asumang“ - Die Textzeile stammt aus einem Neonazi-Hetzsong und meint die Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang, die sich, als sie den ersten Schock über die brutale Gewaltandrohung überwunden hat, zu einer Spurensuche nach ihrer eigenen Identität aufmacht und über die Ursachen der Ausgrenzung und des Hasses gegen Migranten in Deutschland recherchiert.
Als Antwort präsentiert sie den für den Grimme Preis 2008 nominierten und im November 2007 im ZDF ausgestrahlten Film „Roots Germania“. Es gelingt Mo Asumang, intensive Momente wie Konfrontationen mit Akteuren der rechtsradikalen Szene, Auseinandersetzungen mit einem wegen Körperverletzung inhaftierten Jugendlichen, oder auch Gespräche und Erfahrungsaustausch mit ihrer Mutter filmisch festzuhalten.
Die in Kassel geborene Mo Asumang macht sich auf den Weg nach Ghana, dem Geburtsland ihres Vaters. Durch die Auseinandersetzung mit der afrikanischen Kultur entdeckt sie neue Ansätze, den Rassismus und den Germanenkult der Neonazis zu hinterfragen.
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch zwischen dem Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade und Mo Asumang statt.
Der Eintritt ist frei. Information: Büro für Friedenskultur, Tel. 0541 323-2322. (PA)
Am Mittwoch, 22. Oktober, wird im Rahmen der Wochen der Kulturen der Film „Roots Germania“ von Mo Asumang um 19 Uhr in der Lagerhalle, Rolandsmauer 26, gezeigt. Foto: privat
