Geldautomaten manipuliert Melle Osnabrück
Wieder „Skimming“
17. November 2008 | 11:20Neben einer Bankfiliale in Melle wurde auch in Osnabrück am vergangenen Wochenende erneut ein Geldautomat manipuliert. Ein aufmerksamer Kunde hatte am Samstag in der Filiale seiner Bank an der Möserstraße, neben einem großen Kaufhaus, einen verdächtigen Rauchmelder an der Decke bemerkt und die Polizei informiert. Die Beamten stellten dann fest, dass sich in dem Rauchmelder ein Handy befand, mit dem die PIN der Automatenbediener ausgespäht wurde. Ermittlungen am Montag ergaben, dass der Türöffner zum Foyer der Bank mittels eines Speicherchips ebenfalls manipuliert war. So konnten die Magnetstreifen der EC-Karten ausgelesen werden. Schadensfälle sind der Polizei bisher nicht bekannt. Seitens der Bank wurden dennoch aus Sicherheitsgründen die Konten der betroffenen Kunden gesperrt. Die Bankkunden werden gebeten, ihre Kontobewegungen aufmerksam zu überprüfen und im Fall von missbräuchlichen Abbuchungen ihr Geldinstitut und die Polizei zu informieren. Bereits am 18.10.08 wurde der jetzt betroffene Geldautomat schon einmal manipuliert. Daraufhin wurde noch am gleichen Abend mittels nachgemachter Bankkarten in den Niederlanden missbräuchlich Geld von den Konten der betroffenen Bankkunden abgehoben. Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass Sie, um sich zu schützen, die Eingabe ihrer PIN auf jeden Fall verdeckt vornehmen sollten. Kommt ihnen irgendetwas verdächtig vor, verlassen sie die Bank unauffällig und rufen sie sofort die Polizei über den Notruf 110. Zeugen, denen am Freitag/ Samstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der beschriebenen Bank aufgefallen sind, melden sich bitte unter 0541/327-3324 oder -4115 bei der Polizei. Foto: Polizei
