Beratungsstelle BMG bundesweite Studie TU Dresden CANDIS Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation d Förderung durch das Bundesminsiterium für Gesundheit für Cannabiskonsumenten Kurzzeittherapie CANDIS neuen Behandlungskonzept Osnabrück Problemlösetraining
Cannabisstudie geht in die Endrunde
26. Januar 2009 | 11:50Letzte Chance zur Teilnahme an Studie des Caritasverbandes.
Seit Mai 2008 bietet die Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Osnabrück das neue Behandlungskonzept „CANDIS“ für Jugendliche und Erwachsene mit problematischem Cannabiskonsum an. Die Beratungsstelle nimmt damit an einer bundesweiten Studie teil, die von Psychologen der TU Dresden durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wird.
Über 30 Teilnehmer aus Osnabrück und Umgebung haben sich in den letzten 8 Monaten für die Kurzzeittherapie „CANDIS“ angemeldet. In 10 kostenlosen Einzelgesprächen wird zunächst zu einer Veränderung des Cannabiskonsums motiviert. Dann werden Fertigkeiten eingeübt, die eine Veränderung des Cannabiskonsums erleichtern sollen. Darunter fallen zum Beispiel Bewältigungstechniken bei starkem Verlangen nach Cannabis oder Rückfallprophylaxe.
Im Rahmen eines Problemlösetrainings lernen die Teilnehmer schließlich, Probleme aus unterschiedlichen Lebensbereichen aktiv anzupacken und zu meistern. Erste Zwischenergebnisse der Studie zeigen, dass das Entwöhnungsprogramm gut von den Teilnehmern angenommen wird. (PA)