Auftritt am 15. Februar Martinikirche Buer Melle Organist Prof. Matthias Eisenberg Trompetenensemble Joachim Schäfer
Mit Pauken und Trompeten
2. Februar 2009 | 12:43Prof. Matthias Eisenberg und Trompetenensemble Joachim Schäfer treten in Buer auf.
Mit Pauken, Trompeten und Orgelklängen warten am Sonntag, 15. Februar um 19.30 Uhr das in Radebeul bei Dresden ansässige „Trompetenensemble Joachim Schäfer“ und der in Zwickau lebende Organist Professor Matthias Eisenberg in der Martinikirche Buer auf. Um den Zuhörern neben dem festlichen Klang der drei Piccolotrompeten, den Kesselpauken und der Martiniorgel von der Orgelempore auch einen optischen Genuss bieten zu können, wird das Konzert erstmals auf eine Leinwand in den Altarraum projektiert. Auf der musikalischen Speisekarte stehen Originalwerke und Bearbeitungen aus Renaissance, Barock und Romantik, wie sie an Königshöfen als Symbol von Pracht und Macht großer Herrscher zu hören waren.
Als sich im Herbst 1999 vier befreundete Musiker trafen, um in ihrer Freizeit Kammermusik für Blechbläser zu spielen, war noch nicht abzusehen, dass sich daraus recht bald das Trompetenensemble Joachim Schäfer entwickeln würde. Die vier Gründungsmitglieder sind zum Teil in traditionsreichen deutschen Orchestern tätig. Dank des persönlichen Engagements und des außergewöhnlichen Verständnisses der Musiker für jede Art von Musik konnte das Ensemble binnen kurzer Zeit hervorragende Erfolge feiern und folgte Einladungen zu national bekannten Konzertreihen und Festivals, darunter der Choriner Musiksommer, die Klosterkonzerte im Preetz/Holstein und die Internationalen Bachtage in Hessen und Thüringen.
Den von Rezensenten und Publikum enthusiastisch aufgenommenen Konzerten folgten CD Einspielungen wie zuletzt der Aufnahme von Händels Wasser- und Feuerwerkmusik in großer Orchesterbesetzung.
Namensgeber und Ensemblechef Joachim Schäfer wurde in Dresden geboren und studierte in seiner Heimatstadt an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ und gilt als herausragender Musiker der neuen Trompeten-Generation. Die Kritik würdigt zuvorderst seine technische Souveränität, sowie sein müheloses, stilsicheres und dynamisch sensibles Spiel, mit der er auf der Piccolotrompete hohe Maßstäbe setzt. Besonders wird seine brillante Intonation auf der Trompete hervorgehoben. Erst kürzlich mutmaßte die Presse, ob da ein neuer Ludwig Güttler heranwächst.
Mit dem an drei Kirchen tätigen Prof. Matthias Eisenberg kommt der wohl bekannteste deutsche Konzertorganist zum wiederholten Male nach Buer. Der 1956 in Dresden geborene Ausnahmekünstler erlernte seit seinem fünften Lebensjahr das Klavier und war bereits im Alter von nur neun Jahren Organist in seiner sächsischen Heimat sowie fünf Jahre lang Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Eisenberg ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und hat sich aufgrund seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation. Der ehemalige Organist des Leipziger Gewandhauses übersiedelte 1986 aus der DDR in den Westen und war später in Frankfurt und auf Sylt tätig. Von dort aus setzte er seine rege Konzerttätigkeit auf das Festland unvermindert fort. Seit November 2004 ist Matthias Eisenberg Kirchenmusikdirektor im sächsischen Zwickau.
Karten für das Meisterkonzert im Vorverkauf zu 22 Euro bei: Karten- und Servicetelefon der Martinimusik 0173-2505926 und Buchhandlung Sutmöller in Melle, sowie in Rullkötters Blumenhaus in Buer. (PA)