Christian Wulff Landkreis Maßarbeit
MaßArbeit läuft weiter
17. Juni 2008 | 10:44Wulff sagt Unterstützung für Optionskommune zu.
Die Kommunale Arbeitsvermittlung im Landkreis Osnabrück ist ein großer Erfolg. Darüber freut sich jetzt auch Ministerpräsident Christian Wulff. Ihm überreichten Landrat Manfred Hugo und Kreisrat Dr. Winfried Wilkens in Hannover den Jahresbericht der MaßArbeit. Wulff war begeistert und sagte seine Unterstützung der Optionskommune Landkreis Osnabrück zu. Das war Ergebnis des Termins mit Wulff und den Abgeordneten aus dem Osnabrücker Land am Leineschloss: Wulff setzt sich in Berlin dafür ein, dass die MaßArbeit weiter Arbeit vermitteln darf. Der Landkreis gehört zu den so genannten Optionskommunen, die die Vermittlung im Rahmen eines Wettbewerbes selbst in die Hand genommen haben.
Mit Erfolg, das belegen die Zahlen aus dem letzten Jahr. „Unsere Mitarbeiter kennen die Verhältnisse vor Ort“, so Hugos Fazit. „Wir arbeiten mit den Gemeinden und den Unternehmen direkt zusammen, da läuft vieles sozusagen auf kurzen und unbürokratischen Wegen.“ Diese Vorteile sollen nach Bestreben des Landrats erhalten bleiben.
Das Projekt Optionskommune ist aber befristet, es läuft zunächst nur bis 2010. Der Landkreis setzt sich dafür ein, dass zumindest die bisherigen Optionskommunen, bundesweit sind es 69, unbefristet tätig bleiben dürfen. „Außerdem wollen wir erreichen, dass für alle Kommunen Wahlfreiheit besteht, ob sie die Arbeitsvermittlung selbst übernehmen wollen“, so Hugo. Dafür soll sich auch der Ministerpräsident einsetzen. Gute Vorraussetzung: Beim Termin in Hannover war Wulff begeistert von den Erfolgen der MaßArbeit: „Gerade der Landkreis Osnabrück kennt seine Arbeitsmärkte und die regionale Wirtschaft besonders gut.“ Beispiele für dezentrale Arbeitsvermittlung gebe es schon in Amerika und den Niederlanden. „Deutschland lernt gerade, dass man das nicht zentral regeln kann.“ Damit sind die Aussichten, dass die MaßArbeit auch weiterhin im Landkreis Osnabrück Arbeit vermitteln darf, sehr gut. (PA)�
Für die Weiterführung der Option sprachen sich in Hannover parteiübergreifend (von links) MdL Martin Bäumer (CDU), MdL Anette Meyer zu Strohen (CDU), MdL Claus Peter Poppe (SPD), Landrat Manfred Hugo, MdL Clemens Lammerskitten (CDU) , Ministerpräsident Christian Wulff und Kreisrat Dr. Winfried Wilkens aus.
Foto: privat
