Agrarwirtschaft FH Osnabrück Klaus-Bahlsen-Haus WABE-Zentrum Wallenhorst
Ein Neubau für das WABE-Zentrum
14. April 2009 | 10:00Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung stockt Engagement für die Fachhochschule Osnabrück auf.
Das bundesweit einmalige Forschungs- und Veranstaltungszentrums WABE-Zentrum - Klaus-Bahlsen-Haus am Lechtinger Gruthügel vergrößert sich. Am Donnerstag wurde im Beisein des niedersächsischen Landwirtschaftministers Hans-Heinrich Ehlen der Vertrag zur Erweiterung zwischen der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und der Fachhochschule Osnabrück unterzeichnet.
Die Stiftung engagiert sich für das Projekt seit seiner Entstehung und hat es seit 2003 mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützt. Damit hat sie maßgeblich zum Erfolg des Forschungs- und Veranstaltungszentrums beigetragen.
“Wir sind froh, mit der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung einen so engagierten Partner für unsere Ideen von nachhaltiger Ernährungbildung gewonnen zu haben. Der Ausbau des WABE-Zentrums wird dazu beitragen, die Lehr- und Forschungsbedingungen weiter zu verbessern und den Studiengang Ökotrophologie an der FH auch bundesweit noch attraktiver zu machen”, betont FH-Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen. Der aktuell geplante Ausbau soll neue flexible Kochmöglichkeiten schaffen sowie einen weiteren multifunktional nutzbaren Raum.
Im Jahr 2004 wurde das Zentrum gemeinsam von der Fachhochschule Osnabrück und der Rut- und Klaus-Bahlsen Stiftung eröffnet. Es befasst sich mit Themen der Verbraucherinformation, Ernährung, nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Nacherntetechnologie. Den Studierenden der Ökotropholgie dient die “WABE” als Versuchsbetrieb für den ökologischen Landbau und die handwerklich-hauswirtschaftliche Verarbeitung von Lebensmitteln.
Das Zentrum dient ebenso als Forum, in dem sich Endverbraucher, Marktpartner, Multiplikatoren und Wissenschaftler zum Austausch treffen (bislang insg. 40000 Besucher). Es fördert auch die Wissensvermittlung an Erzeuger, Multiplikatoren und Endverbraucher in rund 120 Veranstaltungen jährlich entlang der Lebensmittelkette.
„Sie stellen hier eine Menge auf die Beine, deshalb geben wir gerne 200000 Euro für den Anbau dazu“, meinte Prof. Dr. Burkhard Huch (Vorsitzender der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung). WABE wird gelebt und erlebt, das stimmt mich froh.“
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen brach eine Lanze für die gesunde Ernährung, zu deren Verbesserung das WABE-Zentrum seinen Beitrag leistet. „Wir müssen wieder beweglicher, gesünder, leistungsfähiger werden. Dazu tragen sie hier bei, dass wir hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards in Deutschland haben.“
Prof. Dr. Elisabeth Leicht- Eckardt, Projektleiterin des WABE-Zerntrums, freut sich über den Anbau. „Unsere Arbeit wird danach sehr viel besser und praxisorientierter sein.“ Am 25. Juni feiert das Zentrum seinen fünften Geburtstag. Ein Info-Besuch lohnt da besonders. (PA/P.V.)
Unterzeichnung für die Zuwendung von zweckgebundenen Geldern: Dr. Henning Albrecht (Stellv. Vorsitzender Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung), FH-Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen und Prof. Dr. Burkhard Huch (Vorsitzender Bahlsen-Stiftung). Foto: Vorberg
