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Renaturierung: Else ist wieder die Alte
18. Mai 2009 | 10:12DBU förderte Entwicklungskonzept mit rund 125000 Euro.
Die Natürlichkeit der Elseaue ist wieder in großen Bereichen hergestellt. Ein erster Teil des Renaturierungsprojektes ist abgeschlossen. An 29 Standorten wurden die Ufer erweitert, Feuchtbiotope angelegt. Anliegende Landwirte entschieden sich, ihre Flächen umweltschonend zu bewirtschaften. Für einige Fischarten unüberwindbare Stauwehre und Sohlabstürze wurden beseitigt. „Wir haben es geschafft, durch die Bündelung verschiedener Interessen ein kooperatives Naturschutzprojekt im eigenen Stadtgebiet auf den Weg zu bringen.
Darin liegt die Vorbildfunktion unseres Elseprojektes“, erklärte abschließend Josefa Schmitz, die Umweltbeauftragte der Stadt Melle. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützte die Umsetzung mit rund 125. 000 Euro.
Ein Netzwerk aus Verbänden, Vereinen, Unternehmen und einzelnen Helfern war der Grundstock der Renaturierung der 1.200 Hektar großen Elseniederung. In eigenen Projekten oder einzelnen Maßnahmen entwickelte sich das Vorhaben zu einer Gemeinschaftsarbeit aller Beteiligten. „Hier ist es gelungen, durch Kooperation und intensive Kommunikation alle Partner für die Entwicklung eines Landschaftsraumes in ein Boot zu holen und für die Umsetzung des Elseprojektes zu motivieren“, stellte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde bei der Abschlussveranstaltung fest.
Neben der Wiederherstellung des natürlichen Bildes der Elselandschaft wurden auch Landschaftsführer ausgebildet. Die Elseführer sollen die Besucher der Naturlandschaft begleiten und ihnen die ökologischen Veränderungen am Fluss näher bringen. (PA
Die Elseauen werden immer natürlicher. Foto: privat
