Aktion Feldzeichen zu Friedenszeichen Angela Merkel Besuch Bramsche Bundeskanzlerin Dr. Joseph Rottmann Kalkriese Unterstützung Varusschlacht Volker-Johannes Trieb
Merkel unterstützt Friedensprojekt
25. Mai 2009 | 11:05Friedenszeichen signiert.
Prominente Unterstützung der Aktion Feldzeichen zu Friedenszeichen: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jetzt bei ihrem Besuch der Varusschlacht im Osnabrücker Land ein eigens für sie gestaltetes Friedenszeichen signiert.
Das aus Keramik gefertigte Friedenszeichen zitiert einen Auszug aus der Rede der Bundeskanzlerin anlässlich des 70. Jahrestages der Pogromnacht von 1938: „Wenn Schweigen vielleicht noch die Angst vor dem Aussprechen der eigenen Erkenntnis ist, so ist Gleichgültigkeit schon der erste Schritt dahin, unverzichtbare Werte aufs Spiel zu setzen.“
„Ich hoffe, meine Unterschrift ist eine weitere Unterstützung für das Projekt“, sagte die Bundeskanzlerin bei der Unterzeichnung einer ungebrannten Keramikscherbe, dem Initiator der Aktion, dem Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb. Das von Merkel signierte Friedenszeichen ist Teil einer Sonderedition, das unter anderem auch auf die Lithographie „Nie wieder Krieg“ von Käthe Kollwitz verweist. „Wir sind schon ein wenig stolz auf die Geste der Bundeskanzlerin und sehen darin auch eine Auszeichnung des Projektes Feldzeichen zu Friedenszeichen“, sagte Dr. Joseph Rottmann, Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land, Museum und Park Kalkriese.
Wo die Stele der Kanzlerin endgültig aufgestellt wird, soll demnächst entschieden werden. Denkbar ist, dass künftig jährlich ein Friedenszeichen in der Friedensregion Osnabrück aufgestellt wird. Einzelheiten müssten allerdings noch mit den Partnern aus Stadt und Landkreis Osnabrück abgestimmt werden. (PA)