bundesweiter Zuspruch Magdalenen-Klinik Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück Psychologie
Überregionaler Zulauf von Patienten
25. Mai 2009 | 12:22Magdalenen-Klinik nach einem halben Jahr erfolgreich angelaufen. – Kooperation mit Betrieben geplant.
Die Magdalenen-Klinik der Niels-Stensen-Kliniken hat bereits im ersten Halbjahr seit der Gründung bundesweiten Zuspruch. Das berichtete Ärztlicher Direktor Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Weig jetzt. Patienten kommen nach seinen Worten zum Beispiel aus dem Rheinland, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Das spezifische Angebot des Hauses sei bundesweit gefragt, begründete er die große Resonanz.
„Wir haben die Möglichkeit, hier sehr viele unterschiedliche Krankheitsbilder zu behandeln“, so der Chefarzt. Dazu zählte er depressive Erkrankungen, Angst- und Zwangstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Schizophrenie. Einen besonderen Schwerpunkt der Magdalenen-Klinik bilden die arbeitsbedingten Störungen ausgelöst zum Beispiel durch Burnout, Mobbing und Workaholismus.
Zum Erfolgsrezept gehört laut Prof. Dr. Weig vor allem die häufige Psychotherapie mit täglichen Therapeut-Patient-Kontakten und dreimal wöchentlichen Therapiesitzungen. Diese werden ergänzt um Gruppenangebote, körperbezogene Behandlungen der Physiotherapie, Entspannungsverfahren, Kunst- und Musiktherapie. „Die Patienten wissen es zu schätzen, dass wir ganz individuell auf sie eingehen, zudem profitieren wir von der engen Kooperation mit dem Franziskus-Hospital Harderberg.“
Die aus Patientenfragebögen hervorgehenden Rückmeldungen der Patienten geben dem Konzept Recht: Gelobt werden zum Beispiel die hervorragende Therapie und Betreuung. Die Mitarbeiter seien kompetent, freundlich und empathisch. Die Patienten gaben an, die Klinik weiterempfehlen zu wollen.
Die Patienten stammen aus unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel aus dem Lehrerberuf, dem öffentlichen Dienst, Management und pastoralen Dienst. Sie sind zwischen 18 und 83 Jahre alt, darunter ebenso viele Frauen wie Männer.
Für die Zukunft kündigte Prof. Dr. Weig an, die ergänzenden Angebote im Bereich der Prävention und der ambulanten Behandlung weiter auszubauen. Auch sei eine verstärkte Kooperation mit Betrieben geplant, denn in diesen würden Gesundheitsförderung, Stressmanagement und Vorsorge immer wichtiger. (PA)