Bildung Entwicklung Hochschulstandort am Westerberg Osnabrück Perspektive Hochschulcampus Woolwich Barracks
Perspektive Hochschulcampus
2. Juni 2009 | 12:33Ergebnisse des Kompakt-Entwurfsseminar, wurden vorgestellt.
So sieht die neue Entwicklungsperspektive für das ehemalige britische Kasernenareal der Woolwich Barracks aus: Ein baumbestandener Platz an der Sedanstraße bestimmt zukünftig den Eingang zum Hochschulcampus. Die neue Bibliothek und weiter anschließend das neue Hörsaalgebäude bilden den baulichen Auftakt. Die Barbarastraße wird zur zentralen Achse, die auf einen großzügigen Campusplatz gegenüber der neuen Mensa führt, der das Herz des Geländes bildet und den Campus mit Leben füllt. So sieht das Planungsteam mit dem Architekten Martin Rohling, pbr Planungsbüro Rohling aus Osnabrück, und die Landschaftsplaner Prof. Cornelia Müller und Jan Wehberg vom Büro Lützow 7 aus Berlin die zukünftige Entwicklung des Hochschulstandortes am Westerberg.
Vom 11. bis 14. Mai entwarfen drei Teams aus Architekten und Landschaftsplanern ihre Versionen einer Rahmenplanung für den Hochschulcampus von Universität und Fachhochschule am Westerberg. Teilgenommen haben neben dem Team pbr/Lützow 7 das Team Henk Döll, Atelier voor bouwkunst aus Rotterdam, mit Markus Gnüchtel, GTL Landschaftsarchitekten aus Kassel/Düsseldorf, und das Team Martin Wäschle, Architekturbüro Matern und Wäschle, aus Paderborn mit Prof. Dirk Junker vom Büro Junker+ Kollegen aus Bramsche.
Die Jury sah den Entwurf des Teams pbr/Lützow 7 ganz vorne und empfahl den Hochschulen, diesen als Rahmenplanung weiterzuverfolgen. „Die Entscheidung war wirklich nicht einfach, alle Teams haben in den vier Tagen hervorragende Ergebnisse erarbeitet“, sagte die Vorsitzende der Empfehlungskommission, die Städtebauprofessorin Prof. Christl Drey von der Universität Kassel.
Der Entwurf von pbr/Lützow7 sieht die Errichtung des neuen Bibliotheksgebäudes und des Hörsaalgebäudes in einem Carré vor und entwickelt dadurch ein schlüssiges Gesamtkonzept von zentralen Gebäuden, die in ein System aus offenen und geschlossenen Plätzen integriert sind. (PA)