EU Politik und lokale Wirtschaft IHK Osnabrück Michael Freericks Mittagsgespräch der IHK Osnabrück
Osnabrück/Wirtschaft: Lokale Wirtschaft und die EU-Politik
22. Juni 2009 | 18:32IHK-Mittagsgespräch informierte über EU-Politik in Brüssel.
Viele Entscheidungen der Europäischen Union wirken sich unmittelbar auf Unternehmen in den Mitgliedsstaaten aus. Kurz nach der Europawahl war jetzt Michael Freericks, Leiter der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel, zu Gast beim Mittagsgespräch der IHK Osnabrück-Emsland.
„Wer seine Interessen durchsetzen will, muss frühzeitig über Vorhaben der EU informiert sein“, betonte Hendrik Kampmann, Mitglied des Präsidiums der IHK Osnabrück-Emsland, in seiner Begrüßung. Er betonte dabei, dass die EU einerseits „zum Symbol für Frieden und wachsenden Wohlstand“ geworden ist, mit überzogener Bürokratie andererseits aber die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gelegentlich behindere.
Michael Freericks beschrieb die Komplexität der Brüsseler Entscheidungsverfahren. Aufgabe der bereits 1985 gegründeten Landesvertretung sei es deshalb, Informationen zu gewinnen und Lobbyarbeit „pro Niedersachsen“ zu leisten: „Wir führen Hintergrundgespräche, initiieren Konferenzen und organisieren Begegnungen niedersächsischer Politiker mit hochrangigen Repräsentanten der EU-Organe, um niedersächsische Interessen auf europäischer Ebene zur Geltung zu bringen.“ Die Landesvertretung will auch Türöffner sein, wenn es um die Belange der regionalen Wirtschaft auf EU-Ebene geht. Michael Freericks lud die Unternehmer deshalb ein, sich bei einem Besuch in Brüssel gerne selbst ein Bild von der Arbeit der Landesvertretung zu machen. (PA)