Dr. Norbert Albers Dr. Reinhold Kassing Gesunde Stunde Hermann Cordes Stahlwerk Georgsmarienhütte Universität Osnabrück
Osnabrück/Gesundheit:Unterstützung für die „Gesunde Stunde“
11. August 2009 | 12:52Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte engagiert sich. Für eine bewusste Lebensweise: Beim Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück ist jetzt der Startschuss für die „Gesunde Stunde“ gefallen. Ziel des Projekts, das in Zusammenarbeit mit dem Kinderhospital Osnabrück ins Leben gerufen wurde, ist es, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu fördern und Lebensgewohnheiten von Eltern und Kindern nachhaltig zu verändern.
Unterstützung erhält das Projekt-Team dabei von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. „Uns liegt die Förderung einer gesunden Lebensweise schon im frühen Kindesalter am Herzen.
Das Konzept der „Gesunden Stunde“ greift genau diese Thematik auf – deshalb engagieren wir uns sehr gerne“, erklärt Hermann Cordes, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Die Gesunde Stunde“ hat sich schon als Pilot-Projekt mehr als bewährt.
Ich freue mich, dass sich der Gesundheitsdienst und auch das Kinderhospital für eine gesunde Lebensweise für Groß und Klein einsetzen“, lobt der Erste Kreisrat Dr. Reinhold Kassing bei der Projektvorstellung. „Ganz herzlich bedanken will ich mich aber auch bei der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte für die großzügige finanzielle Unterstützung!“
„Die zentrale Botschaft des Projekts lässt sich schon am Titel ablesen“, sagt Dr. Sabine Schmidt vom Gesundheitsdienst. „Täglich eine „Gesunde Stunde“ ohne Kalorien, Fernseher oder Computer – das ist das Ziel. Stattdessen wollen wir dazu animieren, dass Kinder und Eltern zusammen aktiv sind und gemeinsam etwas unternehmen. Dadurch wird auch der Familiengedanke gestärkt.“ Die „Gesunde Stunde“ wurde bereits vor zwei Jahren als Pilotprojekt an mehreren Schulen durchgeführt.
Der Erfolg sprach dabei für sich, denn die Evaluation der Universität Osnabrück brachte positive Ergebnisse bei Kinder und Eltern zu Tage. „Das war für uns der Grund zu sagen: Wir machen weiter“, freut sich Schmidt. Noch in diesem Jahr werde man mit dem Projekt dann richtig durchstarten.
Zehn Schulen im Kreisgebiet und in der Stadt Osnabrück beteiligen sich an den vielfältigen Aktionen. Die werden in den nächsten Wochen in einer Planungsgruppe vorbereitet. „Mit dabei sind auch die Schulen, denen wir gewisse Gestaltungs-Möglichkeiten einräumen wollen. Ein Großteil des Projekts läuft schließlich vor Ort ab“, erklärt Prof. Dr. Norbert Albers vom Kinderhospital. (PA)