Beratungsunternehmen für Kulturförderung ICG Kommunale Kultur fördern Kulturpolitik
Osnabrück/ Kommunale Kultur gezielt fördern
8. September 2009 | 10:34Osnabrück. Politiker der Stadt erarbeiteten gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen für Kulturförderung ICG an einem intensiven Workshopwochenende vor rund drei Monaten ein Konzept, um kommunale Kultur strategisch zu fördern. Dabei geht es darum, klare Ziele und Prioritäten zu setzen, um Gestaltungsmöglichkeiten trotz engen finanziellen Spielräumen zu gewährleisten.
Osnabrück. Politiker der Stadt erarbeiteten gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen für Kulturförderung ICG an einem intensiven Workshopwochenende vor rund drei Monaten ein Konzept, um kommunale Kultur strategisch zu fördern. Dabei geht es darum, klare Ziele und Prioritäten zu setzen, um Gestaltungsmöglichkeiten trotz engen finanziellen Spielräumen zu gewährleisten.
Die Idee, die nicht in der Traditon der Kulturentwicklungsplanung steht, ist, Osnabrück als Friedensstadt zu präsentieren: ,,Kultur trägt den Namen der Stadt nach außen“, wie Ratsmitglied Brigitte Neumann bei der öffentlichen Vorstellung etwa vier Wochen vor der Beschlussfassung im September betonte. Es müsse ein vielfältiges Kulturangebot geschaffen werden, um die Lebensqualität der Stadt zu verbessern. Ohne Schwerpunkte, die im Bereich kulturelle Bildung und Kunst, Beteiligung und Auseinandersetzung liegen sollen, sei eine effiziente Kulturpolitik nicht möglich. Wirtschaftliche Möglichkeiten und Ziele müssen dann regelmäßig überprüft werden, um allen Bevölkerungsschichten generationsübergreifende und familienfreundliche Angebote bieten zu können. Das neue Konzept ,, ist keine finanzielle Bremse, sondern soll durch Prioritätensetzung Perspektiven für eine erfolgreiche Kulturarbeit schaffen“, erklärte Stadträtin Rita Rzyski.
Das ,,Konsenspapier“ steht unter der Kooperation von Politik und Verwaltung: ,,Ziele können so in Förderverträgen kontinuierlich überprüft werden.
Die Stadt, wie Neumann herausstellte, übernimmt schließlich nicht nur ihre Verantortung für Kultur, sondern auch für die kommunale Lebensqualität, ob in Wohn-, Wissens- oder Wirtschaftsaspekten. S.B.