„Kleinen Bilder“ mit Stadt- und Naturlandschaften Kunstausstellung Maler Fritz Neidhard Stadtgalerie Osnabrück
Osnabrück/ Die „Kleinen Bilder“ und mehr
8. September 2009 | 10:57Osnabrück. Bis zum 29. November einschließlich findet in der Stadtgalerie Osnabrück eine Ausstellung des Malers und Zeichners Fritz Neidhard statt. Die Eröffnung beginnt heute um 11.30 Uhr. Neidhards künstlerische Entwicklung hatte ihre Höhepunkte in den 70er und 80er Jahren, was den technischen Aufwand, die unterschiedlichen Erscheinungsformen und die inhaltliche Eindringlichkeit seiner Bilder betrifft.
Osnabrück. Bis zum 29. November einschließlich findet in der Stadtgalerie Osnabrück eine Ausstellung des Malers und Zeichners Fritz Neidhard statt. Die Eröffnung beginnt heute um 11.30 Uhr. Neidhards künstlerische Entwicklung hatte ihre Höhepunkte in den 70er und 80er Jahren, was den technischen Aufwand, die unterschiedlichen Erscheinungsformen und die inhaltliche Eindringlichkeit seiner Bilder betrifft. „Form und Farbenfülle seiner Leinwandbilder gehen teilwiese an die Grenzen der Wahrnehmbarkeit“ , schwärmt Kurator André Lindhorst. Neu zu entdecken sind die so genannten „Kleinen Bilder“ des Künstlers. Hierbei handelt es sich um circa 200 Werke, die mit Inhalten experimentieren und urspünglich für die Umsetzung in größere Formate angedacht waren. Sie zeigen Stadt- und Naturlandschaften, technoide Formen und Figuren in kompliziert verschachtelten und dennoch offenen Konstruktionen. „Mein Mann hat die Kunst nie zum Selbstzweck oder gar zur Selbstdarstellung genutzt“, sagt Gudrun Neidhard-Roedel.
„Er thematisierte viel lieber politisch-gesellschaftliche, literarische oder biblische Inhalte“. Der gebürtige Stuttgarter bekam schon zweimal die Gelegenheit seine Werke auszustellen: Im Jahre 1977 stellte ihm die Dominikanerkirche den kompletten Innenraum zur Verfügung und im Jahr 1988 konnte man sich seine Malereien in der St. Martinuskirche in Hagen a. T.W. ansehen. K.B.