Hartz IV Langzeitarbeitslosigkeit Optionsmodell
Osnabrück - „Option entfristen“
12. Oktober 2009 | 15:40Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück und weitere 68 Städte und Landkreise bundesweit fordern die künftige Bundesregierung auf, die Befristung des so genannten Optionsmodells zur alleinigen Begleitung und Vermittlung Langzeitarbeitsloser ohne die Bundesagentur für Arbeit aufzuheben.
Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück und weitere 68 Städte und Landkreise bundesweit fordern die künftige Bundesregierung auf, die Befristung des so genannten Optionsmodells zur alleinigen Begleitung und Vermittlung Langzeitarbeitsloser ohne die Bundesagentur für Arbeit aufzuheben. Darüber hinaus fordern die Optionskommunen die Regierung auf, das Modell unbegrenzt zu erweitern, damit sich auch andere Städte und Gemeinden dafür entscheiden können.
„Die Optionskommunen, zu denen auch der Landkreis Osnabrück gehört, haben in den fünf Jahren seit Einführung von Hartz IV erfolgreich bewiesen, dass sie in der Lage sind, diese Aufgabe auch über 2010 hinaus im Sinne der Bürger wahrzunehmen“, sagte Landrat Manfred Hugo am Donnerstag.
Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit könne am besten auf kommunaler Ebene erreicht werden. Nur durch das koordinierte Zusammenwirken aller regionalen Kräfte sei es möglich, die Zahl der Hartz-IV-Empfänger nachhaltig zu senken.
Die Optionskommunen seien sich einig, dass die dauerhafte Entfristung und die Öffnung der Optionsmöglichkeit auch für weitere Kommunen dringend notwendig seien, sagte Hugo im Anschluss an ein Treffen des Deutschen Landkreistages in Berlin. (PA)