Bäderkonzept Osnabrück Freiluft- und Soleangebot Gesundheitsbad Schinkelbad
Osnabrück - Schöner, besser, größer
27. Oktober 2009 | 10:12Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück nehmen den letzten fehlenden Schritt zur Neuausrichtung des Schinkelbads in Angriff. Das 33 Jahre alte Gartenhallenbad wird zu einem voll ausgestatteten Gesundheitsbad weiterentwickelt. Am heutigen Nachmittag fiel der offizielle Startschuss für die Erweiterung des Schinkelbads.
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück nehmen den letzten fehlenden Schritt zur Neuausrichtung des Schinkelbads in Angriff. Das 33 Jahre alte Gartenhallenbad wird zu einem voll ausgestatteten Gesundheitsbad weiterentwickelt. Am heutigen Nachmittag fiel der offizielle Startschuss für die Erweiterung des Schinkelbads.
„Mit dieser Erweiterung wird das vom Rat der Stadt beschlossene Bäderkonzept vollendet“, sagte Oberbürgermeis-ter Boris Pistorius, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, beim ersten Spatenstich für die Baumaßnahme. „Mit dem Nettebad als Freizeitbad, dem Moskaubad als traditionsreiches Familienbad sowie dem Schinkelbad als Gesundheitsbad haben wir die drei Bäderstandorte sehr gut positioniert, jede Zielgruppe profitiert von einem attraktiven Angebot“, erläuterte Pistorius die Hintergründe des Konzeptes.
Die Neupositionierung des Schinkelbads als Gesundheitsbad erfolgte in mehreren Schritten. „Bereits vor fünf Jahren hatten wir das Obergeschoß zu einem Gesundheitszentrum ausgebaut, als Ergänzung zu unserem vorhandenen Angebot mit dem Warmwasserbecken“, sagte Roland Kettler, Leiter Bäder bei den Stadtwerken Osnabrück.
Mit der Erweiterung kommen die Stadtwerke den gestiegenen Bedürfnissen insbesondere der Zielgruppe der Senioren nach. Den Kern des Anbaus bildet das neue Solebecken mit einem verschiebbaren Cabriodach. „Damit schaffen wir ein kombiniertes Freiluft- und Soleangebot, das es in dieser Form in der Region kein weiteres Mal gibt“, betonte Kettler.
Neben dem neuen Solebecken mit großem Sonnendeck entstehen im Erweiterungsbau weitere Angebote wie Sprudelliegen und Massagedüsen, ein Hot-Whirlpool und ein Dampfbad. Das Warmwasserbecken wird in den Anbau verlegt, um an der bisherigen Stelle mehr Platz für weitere Umkleidemöglichkeiten zu schaffen. „Diese Umkleide- und Duschräume sollen höchsten Ansprüchen genügen und werden senioren- und behindertengerecht eingerichtet“, erläuterte Kettler.
Ein neues attraktives Gesundheitsangebot benötigt natürlich einen passenden, einprägenden Namen. „Aus diesem Grund starten wir einen Namenswettbewerb für das neue Solebad und rufen alle Badegäste auf, uns ihre Vorschläge und Ideen einzureichen“, so der Bäderchef abschließend. (PA)