Entlastung des Westerbergs Entlastungsstraße West Masterplan Mobilität Pro West e.V.
Osnabrück - Konflikt Westumgehung
24. November 2009 | 11:44Osnabrück. Die geplante „Entlastungsstraße West“ sorgt seit langem für immer neue Diskussionen. So ist unter anderem der Plan eines Tunnelbaus aufgrund zu hoher Kosten wieder verworfen worden. Drei bis vierspurige Varianten einer Umgehungsstraße waren genauso wenig tragbar.
Osnabrück. Die geplante „Entlastungsstraße West“ sorgt seit langem für immer neue Diskussionen. So ist unter anderem der Plan eines Tunnelbaus aufgrund zu hoher Kosten wieder verworfen worden. Drei bis vierspurige Varianten einer Umgehungsstraße waren genauso wenig tragbar.
Der Bau einer zweispurigen Trasse westlich des Westerbergs soll nun die Belastung durch den Straßenverkehr in den westlichen Wohngebieten stark reduzieren. Die geplante Umgehungsstraße würde die Natruper Straße und die Rheiner Landstraße verbinden.
Der zwischen den Stadtteilen entstehende Verkehr als auch der Ziel-und Quellverkehr könnten so enorm verringert werden. Eine gute Anbindung an das Straßennetz ist dabei entscheidend: Mehrere Knotenpunkte sollen die Straße mit dem Stadtteil verknüpfen.
Verursacht wird der starke Verkehr durch die Wohnbereiche und die Universiät beziehungsweise Fachhochschule. Durch die Konversion des Geländes der ehemaligen britischen Kasernen wird eine weitere Erhöhung der verkehrsbelastung erwartet. Dass eine Entlastung des Westerbergs nötig ist, ist klar: Seit Jahren wird die Situation als unhaltbar eingestuft. „Es gibt keine wirkliche Alternative“, verteidigt Gabriele Etzel (Vorstandteam Pro West e.V.) die Idee der Entlastungsstraße. Zudem läge man bei den Kosten für den Bau der zweispurigen Trasse noch deutlich unter den Kosten, die eine Untertunnelung gekostet hätte. „Die Entlastungsstraße wird aus Landesmitteln finanziert, so Claus Bartlitz (Vorstandsteam). Die „Pro West e.V.“ spricht sich ganz klar für den Bau der Umgehung aus. Sie sieht ihre Aufgabe darin, sachlich auf die Problematik um eine „Entlastungsstraße West“ aufmerksam zu machen.
Die Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Pflege des westlichen Naherholungsgebietes Osnabrücks e.V. wiederum hält mit ihrem Argument; die Entlastungsstraße führe nach derzeitiger Planung genau durch das Naherholungsbgebiet, dagegen. Mit Hilfe eines Rahmenverkehrsplanes „Masterplan Mobilität“ konnten jetzt die Auswirkungen der Entlastungsstraße auf den Verkehr bis 2025 der Trasse festgestellt werden. Auf Basis dieses Plans wird der Rat der Stadt zu Beginn des kommenden Jahres entscheiden. T.R.