Familienbeauftragte der Stadt Melle Institut für interkulturelle Management- und Politikbe Integrationsplan Integrationspolitik Melle
Osnabrück - Integrationsplan für Melle
24. November 2009 | 12:13Melle. Der Integrationsplan für die Stadt Melle wird am kommenden Dienstag, dem 24. November, um 17 Uhr im Forum in Melle-Mitte den an der Erstellung Beteiligten in der zweiten Integrationskonferenz in Melle vorgestellt.
Melle. Der Integrationsplan für die Stadt Melle wird am kommenden Dienstag, dem 24. November, um 17 Uhr im Forum in Melle-Mitte den an der Erstellung Beteiligten in der zweiten Integrationskonferenz in Melle vorgestellt.
Vertreter verschiedener Kulturgemeinschaften, Kindergärten, Schulen, Politiker, Pfarrer, Feuerwehren, Sportvereine, Heimatvereine, Ärzte, Volkshochschule, Frauenvereine etc. haben seit der ersten Integrationskonferenz im Mai an der Erstellung des Plans gearbeitet. Ziel des Integrationsplans ist es, dem weiteren Integrationsprozess einen strategischen Rahmen zu geben, indem bewährte und neue Maßnahmen Berücksichtigung finden, um danach die Integrationspolitik in Melle auszurichten.
Bei der zweiten Integrationskonferenz soll der vom Leverkusener Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung (i-map) erstellte Entwurf des Integrationsplans besprochen und diskutiert werden. Weitere interessierte Meller Bürger sind herzlich eingeladen, an der Integrationskonferenz teilzunehmen.
„Seit über 50 Jahren leben in Melle Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln friedlich zusammen. Die Stadt Melle nimmt die Anliegen dieser Menschen sehr ernst und verfolgt deshalb schon lange eine aktive Integrationspolitik. Der nun erstellte Integrationsplan bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt“, so Bürgermeister Dr. André Berghegger.
Durch den Integrationsplan sollen die zahlreichen Angebote im Integrationsbereich transparenter gemacht und die Akteure für die Schaffung von Synergieeffekten stärker untereinander vernetzt werden. Darüber hinaus soll insgesamt die Kommunikation zwischen der Stadt Melle, den Migrantenvereinen und den Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund gestärkt werden. Deshalb sollten eine Vielzahl der Akteure am Prozess teilnehmen und Ideen einbringen.
Um den Integrationsplan zu entwickeln, fand nach der ersten Integrationskonferenz zwischen Juni und September eine Arbeitsgruppenphase statt. Auf der Basis bestehender Aktivitäten und Initiativen in der Stadt Melle wurden hier verschiedene Ziele sowie deren Maßnahmen und Umsetzungsvorschläge erarbeitet, gewichtet und dokumentiert. Die Gruppenergebnisse waren Grundlage des jetzt vorliegenden Integrationsplans.
Die Erstellung des Integrationsplans stellt einen ersten Schritt in einem mehrjährigen Integrationsprozess dar. Der angestoßene Prozess wird in die Integrationspolitik der Stadt, des Landkreises Osnabrück und des Landes Niedersachsen eingebettet. Nach der Fertigstellung des Plans soll im nächsten Jahr die Umsetzungsphase beginnen.
Auskünfte dazu erteilt die Frauen- und Familienbeauftragte der Stadt Melle, Gerda Bäumer, Amt für Familie, Bildung und Sport, Tel.: 05422/965-248. (PA)