doppelter Abiturjahrgang 2011 Pressesprecher Universität Osnabrück Raumproblem Universität
Osnabrück - Hochschulpolitik
8. Dezember 2009 | 13:13Osnabrück. An den Universitäten Niedersachsens sieht man sich für einen doppelten Abiturjahrgang 2011 nicht gerüstet und beklagte sich bei der Landesregierung. Jürgen Hesselbach, Präsident der Universität Braunschweig sieht vorallem in den fehlenden Räumlichkeiten ein Problem.
Osnabrück. An den Universitäten Niedersachsens sieht man sich für einen doppelten Abiturjahrgang 2011 nicht gerüstet und beklagte sich bei der Landesregierung. Jürgen Hesselbach, Präsident der Universität Braunschweig sieht vorallem in den fehlenden Räumlichkeiten ein Problem.
Pressesprecher Utz Lederbogen stellte eine Prognose für die Universität hier auf: „Wir gehen davon aus, dass wir im Hochschulpakt II (also von 2011 bis 2018) zeitweise mit über 1000 Studierenden mehr an der Universität Osnabrück rechnen müssen, als wir aktuell haben, also einen Zuwachs um mindestens 10 Prozent“. Zur Aussage des Präsidenten der Universität Braunschweig, Jürgen Hesselbach meinte Utz Lederbogen: „Auch die Universität Osnabrück hat ein Raumproblem zu erwarten, insbesondere in der Innenstadt, auch wenn die Räume im Schlosshauptgebäude nach der Renovierung wieder zur Verfügung stehen. Wir werden vermutlich zusätzlich Räume anmieten müssen“. Hinzu komme, dass die Aufnahmekapazität in den Fächern, die einen Teil ihrer Ausbildung in Laboren durchführen, durch die vorhandenen Laborplätze limitiert sei. Hier bekäme die Universität Osnabrück keine weiteren Laborplätze hinzu, so dass beispielsweise in der Biologie nur sehr wenige zusätzliche Studierende aufgenommen werden könnten.“
(PA/T.R.)