Neuer Fraktionsvorsitzender der WWG Wallenhorster Ratssitzung Wallenhorster Wählergemeinschaft
Wallenhorst - Ratssitzung
22. Dezember 2009 | 13:13Wallenhorst. Zwei Worte fielen in der Wallenhorster Ratssitzung am vergangenen Dienstag gleich mehrfach: sachorientiert und zuverlässig. Mit diesen Attributen beschrieben Vertreter von Rat und Verwaltung Leo Wiggermann. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Wallenhorster Wählergemeinschaft (WWG) legte nach 28 Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Rat der Gemeinde Wallenhorst sein Mandat nieder.
Wallenhorst. Zwei Worte fielen in der Wallenhorster Ratssitzung am vergangenen Dienstag gleich mehrfach: sachorientiert und zuverlässig. Mit diesen Attributen beschrieben Vertreter von Rat und Verwaltung Leo Wiggermann. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Wallenhorster Wählergemeinschaft (WWG) legte nach 28 Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Rat der Gemeinde Wallenhorst sein Mandat nieder. Als Nachrücker gehört nun Andreas Lucht dem Rat an. Neuer Fraktionsvorsitzender der WWG ist Ludger Meyer.
Wiggermann selbst bezog sich in seinen Abschiedsworten auf seinen „politischen Ziehvater“ Friedrich Nienaber. Dieser habe ihm vermittelt, dass Kommunalpolitik Sachpolitik für die Menschen vor Ort sei, für die man keiner Partei angehören müsse.
Aus dieser Überzeugung heraus habe er unter anderem die Eintragung der Wählergemeinschaft als Verein 2008 veranlasst. Als „gutes Gewissen der Parteien“ habe die WWG in der Gemeinde Wallenhorst eine Zukunft. Mit Blick auf seine politische Leistungen übte Wiggermann sich in Bescheidenheit. Er habe gar nichts vorzuweisen, sondern habe nur seine staatsbürgerlichen Rechte, die er zugleich als staatsbürgerliche Pflichten empfinde, wahrgenommen.
Ganz so bescheiden schätzten indes die übrigen Redner Wiggermanns Verdienste nicht ein. Bürgermeister Ulrich Belde würdigte den Ruller als jemanden, „der nie sich selbst in den Blickpunkt gerückt hat. Ihm ging es nicht um seine eigene Person und deren Darstellung, ihm ging es um die Sache.“
Diese allerdings sei ihm umso wichtiger gewesen. Leo Wiggermann habe immer gewusst, was er im Interesse der Gemeinde für das Richtige hielt, und daran habe er treu, manchmal auch im besten Sinne des Wortes stur festgehalten. (PA)