neue größere Photovoltaikanlagen Osnatel-Arena Stadtwerke Osnabrück SUNOS Solarpower
29. Dezember 2009 | 10:46Osnabrück. Zwei neue größere Photovoltaikanlagen lassen den Anteil an regenerativ erzeugten Strom in Osnabrück weiter ansteigen. Die Dächer der Stadtwerke-Bushalle sowie der neuen Nordtribüne der osnatel ARENA sind mit Solarmodulen bestückt worden. Beide Anlagen werden zusammen künftig knapp 140000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen.
Osnabrück. Zwei neue größere Photovoltaikanlagen lassen den Anteil an regenerativ erzeugten Strom in Osnabrück weiter ansteigen. Die Dächer der Stadtwerke-Bushalle sowie der neuen Nordtribüne der osnatel ARENA sind mit Solarmodulen bestückt worden. Beide Anlagen werden zusammen künftig knapp 140000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen.
„Innerhalb kürzester Zeit können wir unsere Photovoltaikprojekte Nummer Fünf und Sechs in Betrieb nehmen“, freut sich Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. In den vergangenen Wochen waren bereits die Anlagen in Süddeutschland und auf den Dächern der eigenen Holzhackschnitzelheizanlage, des Wasserwerks in Thiene sowie der Zentrale an der Alten Poststraße ans Netz gegangen. „Alle sechs Anlagen erzeugen mehr als 1,2 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom. Eine Menge, die rein rechnerisch mehr als 340 Haushalte regenerativ versorgen kann und mehr als 1000 Tonnen CO2 einspart. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Kohlendioxid-Ausstoß von mehr als 440 Autos“, rechnet Hülsmann vor. Insgesamt haben die Stadtwerke knapp 4,8 Millionen Euro in den Bau der sechs Anlagen investiert.
Mehr als 700 Module wurden auf einer Fläche von fast 1000 Quadratmeter in den vergangenen Tagen auf dem Dach der Bushalle installiert. „Diese Fläche bot sich zur regenerativen Stromerzeugung förmlich an“, erläutert der Stadtwerke-Chef. Doch bislang machte die Statik den Stadtwerken einen Strich durch die Rechnung. Erst die technische Weiterentwicklung der Module machte die Installation möglich. „Durch neue aerodynamische Module, deren Untergestelle im Windkanal getestet wurden, kann jetzt die zusätzliche Dachbelastung so minimal wie möglich gehalten werden“, so Hülsmann weiter.
Auch für den VfL Osnabrück war die Installation einer Photovoltaikanlage in der osnatel ARENA schon länger auf der Tagesordnung. „Durch den Bau unserer neuen Nordtribüne ergaben sich neue Möglichkeiten“, erläutert VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch.
Für die Errichtung und den laufenden Betrieb der Anlage arbeiteten die Stadtwerke und der VfL Osnabrück mit der Osnabrücker Firma SUNOS Solarpower zusammen. „Für die Stadtwerke haben wir bereits die Großanlage in Süddeutschland gebaut, mit dem VfL verbindet uns als Co-Sponsor schon länger eine enge Partnerschaft“, betont SUNOS-Geschäftsführer Frank Hemme.
Der Osnabrücker Anbieter hat allein in diesem Jahr Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von fünf Megawatt installiert.
(PA)