Lehramt Sonderpädagogik Praxistage im BTZ und der Berufsschule Themenschwerpunkt Berufsorientierung
Osnabrück - Praxistag für Förderschullehrer
29. Dezember 2009 | 10:51Osnabrück. Für 65 Anwärter/innen des Lehramts für Sonderpädagogik stand etwas Besonderes auf dem Ausbildungsplan: Praxistag im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland sowie in der Berufsschule Bersenbrück.
Osnabrück. Für 65 Anwärter/innen des Lehramts für Sonderpädagogik stand etwas Besonderes auf dem Ausbildungsplan: Praxistag im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland sowie in der Berufsschule Bersenbrück. Im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes im Studienseminar Osnabrück gilt der Themenschwerpunkt Berufsorientierung als bedeutsamer Inhalt für alle Anwärter/innen. Die zukünftigen Förderschullehrkräfte machen sich kundig über Möglichkeiten der Berufsvorbereitung innerhalb des eigenen Unterrichts sowie nach dem Verlassen der Schule. Das Wissen und die eigene Kenntnis um diese beruflichen Chancen sind wesentliche Grundlage für die schulische Beratung von Schüler/innen einerseits und den Erziehungsberechtigten andererseits.
Der Praxistag im BTZ der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland ist innerhalb dieses Themenschwerpunktes ein fester Bestandteil. Hier erfahren die Anwärter/innen „hautnah“, welche Anforderungen die außerbetriebliche Ausbildung – eine Möglichkeit für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf – mit sich bringt. Als Erfolg wertet Reinhard Diestelkämper, stellvertretender BTZ-Leiter, die Formen der kooperativen und integrativen Ausbildung sowie Abschlüsse: „Nach etwa 3 Monaten waren 80 Prozent der Absolventen im ersten Arbeitsmarkt etabliert“. Die Sozialpädagogen, Meister, aber auch Auszubildende des BTZ begleiteten die Anwärter/-innen in die jeweiligen Werkstätten in den Bereichen Friseur, Maler- und Lackierer, Tischler, Metallbauer und Anlagenmechaniker SHK. Hier erlebten sie einen Tag aus dem Arbeitsalltag eines Auszubildenden, indem sie in die Rolle des Lehrlings schlüpften und sich den Aufgaben der Meister/in stellten. Hier mussten sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen, indem sie unter anderem ein Werkstück anfertigen.
Dabei sind grundlegende Arbeitsverfahren zu erlernen beziehungsweise anzuwenden. Diestelkämper: „Die Anleitung und Unterstützung insbesondere durch die Auszubildenden selbst ist eine neue Erfahrung für beide Seiten.“ (PA)