Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück Museums- und Kunstverein Osnabrück römisches Kunsthandwerk Werkgespräche „Kunst und …“
Osnabrück - „Kunst und römische Tafelfreuden“
12. Januar 2010 | 17:54Osnabrück. „Kunst und …“ ist das Motto der Werkgespräche, die das Kulturgeschichtliche Museum seit Anfang November veranstaltet. Das Museum kooperiert dabei in bewährter Weise mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück, der in diesem Jahr seinen 130. Geburtstag feiert.
Osnabrück. „Kunst und …“ ist das Motto der Werkgespräche, die das Kulturgeschichtliche Museum seit Anfang November veranstaltet.
Das Museum kooperiert dabei in bewährter Weise mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück, der in diesem Jahr seinen 130. Geburtstag feiert. Die „Sammlung Gustav Stüve“ im Hauptgebäude ist wieder der Treffpunkt für Osnabrücks Kunstinteressierte.
Die Themenvielfalt reicht von der Präsentation besonderer Kunst- und Kulturschätze des Museums über spezielle künstlerische Phänomene wie das Licht in der Malerei bis zu einem besonderen Angebot für Gehörlose, das sie mit hörenden Kunstfreunden zusammenführt.
Bis April wird bei den Werkgesprächen an jedem ersten Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr - Ausnahme: der Januartermin - ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Die Teilnahme an einem Werkgespräch kostet 2 Euro.
„Kunst und römische Tafelfreuden“ ist der Titel des Werkgesprächs am Mittwoch, 13. Januar, um 16.30 Uhr mit Ralf Langer. Der 1868 in Hildesheim gefundene Silberschatz enthält die fast vollständige Ausrüstung der Tafel eines vornehmen Römers für drei Personen: Teller, Schüsseln, Schalen, Mischgefäße, Trinkbecher, ein Dreibein, ein Salzfass.
Das Service aus augusteischer Zeit, der besten Zeit des römischen Kunsthandwerks, ist wohl als Beute von Germanen geopfert und vergraben worden. 38 Repliken der Württembergischen Metallwarenfabrik - besser bekannt unter dem Kürzel WMF - wurden 1913, vor fast 100 Jahren, dem Osnabrücker Museum geschenkt - als Anschauungsstücke guten Kunsthandwerks und bis heute beeindruckender lukullischer Raffinesse. (PA)