Klimaschutzaktion Umweltschoner Verkehrsgemeinschaft Osnabrück
Osnabrück - Bus statt Cabrio
19. Januar 2010 | 10:57Osnabrück. „In der ersten Januarwoche habe ich sofort die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Bei den Wetterbedingungen und dem Schnee war das genau die richtige Entscheidung“, schwärmt Kurt Cylok. Der 75-Jährige lässt ab jetzt immer öfter sein Auto und seinen Roller in der Garage.
Osnabrück. „In der ersten Januarwoche habe ich sofort die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Bei den Wetterbedingungen und dem Schnee war das genau die richtige Entscheidung“, schwärmt Kurt Cylok. Der 75-Jährige lässt ab jetzt immer öfter sein Auto und seinen Roller in der Garage. Schließlich gehört der Rentner aus Georgsmarienhütte zu den 150 Umweltschonern, die einen Monat lang kostenlos mit dem Bus fahren dürfen. Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) hatte rechtzeitig zur Einführung der Umweltzone in Osnabrück zu der Klimaschutzaktion aufgerufen, um Menschen aus dem Landkreis zum Umstieg auf den Bus zu bewegen.
Bei gutem Wetter schwingt sich Kurt Cylok regelmäßig auf sein Fahrrad und radelt die sieben Kilometer lange Strecke locker in die Innenstadt. Für lange Strecken startet er sein Cabrio oder seinen 750 Kubik starken Motorroller. Doch jetzt im Winter steigt er lieber in den Bus um. „Für kurze Strecken lohnt sich das gar nicht mit dem Auto. Ich achte schon darauf, mich umweltfreundlich zu verhalten und die Natur nicht weiter zu belasten“, erzählt er. Neben dem Umweltaspekt schätzt der Rentner das entspannte Fortkommen mit dem Bus.
Hilde Niemeyer startet ab jetzt mit dem Bus nach Osnabrück. Die 73-Jährige aus Bramsche ist passionierte Autofahrerin. „Seit 1960 fahre ich Auto. Nun möchte ich mal testen, wie das mit öffentlichen Verkehrsmitteln klappt. Mit dem Fahrplan muss ich mich erst vertraut machen.
Die Erfahrung hat auch Marion Schubert gemacht, die regelmäßig mit dem Bus aus Bad Rothenfelde nach Osnabrück fährt. „Ich nehme selten das Auto. Im Bus hat man mehr Unterhaltung und kann sich zurücklehnen.“ Zudem ärgert sich die 72-Jährige über die hohen Parkgebühren in Osnabrück. Ans Lenkrad setzt sich die Rentnerin nur, wenn sie auswärtige Besuche machen muss. (PA)