Anbindung des Wissenschaftsparks FDP-Fraktionsvorsitzender dagegen Westumgehung am Erholungsgebiet Rubbenbruchsee Zugelassener Lkw-Verkehr Zunahme der Lärmbelastung
Osnabrück - Thiele: „Falsche Vorstellungen“
9. Februar 2010 | 11:31Osnabrück. „Der Oberbürgermeister versucht mit allen Mitteln, den von der Verwaltung favorisierten Bau einer neuen Straße am Westerberg voranzutreiben. Dabei geht er von falschen Voraussetzungen aus und schreckt nicht vor Schwarzmalerei zurück. Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der richtigen Lösung für die Verkehrsproblematik in der Weststadt und am Erholungsgebiet Rubbenbruchsee“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Thiele.
Osnabrück. „Der Oberbürgermeister versucht mit allen Mitteln, den von der Verwaltung favorisierten Bau einer neuen Straße am Westerberg voranzutreiben. Dabei geht er von falschen Voraussetzungen aus und schreckt nicht vor Schwarzmalerei zurück. Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der richtigen Lösung für die Verkehrsproblematik in der Weststadt und am Erholungsgebiet Rubbenbruchsee“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Thiele. „Die Stadtentwicklung an dieser Stelle sowie die Gutachten legen nur eine Möglichkeit nahe: Keine Westumgehung, Anbindung der Wissenschaftsparks über die Pagenstecherstraße und kein Verkehr im attraktivsten Naherholungsgebiet der Osnabrücker Bürger.“
„Sicher ist: Die Lärmbelas-tung würde sich durch die Westumgehung trotz der versprochenen Lärmschutzmaßnahmen verstärken, da z.B. mehrere Kreisverkehre geplant sind und dadurch ein Lärmschutz nicht durchgängig möglich ist. Die Straße wird mehr Verkehr anziehen, da damit eine durchgängige Verbindung von der Römereschstraße bis zur Blankenburg entstehen würde. Lkw-Verkehr würde zugelassen, da das Land ansonsten keine Fördermittel zur Verfügung stellt. Es ist eben nicht so, dass nur 300 m neue Straße als Asphalt durch die Natur gelegt werden müsste, es ist erheblich komplexer. Vor allem muss überlegt werden, die Gluckstraße für den Durchgangsverkehr in Höhe Edinghäuserweg zu schließen, um so eine ehrliche Entlastung der Anlieger zu erreichen. Die gesamte Planung muss den Bereich Gluckstraße und Natruper Holz verkehrsmäßig ent-lasten und nicht belasten - das ist die Voraussetzung für die Liberalen.“ Die Befürworter der Westumgehung stellen jetzt den Erfolg des künftigen Wissenschaftsparks in Frage, wenn die Politik sich gegen eine neue Straße entscheidet. (PA)