alltagsnahe Experimente Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung Kindertagespflege der Stadt Melle Pilotprojekt für naturwissenschaftliche Grundbildung Tagesmütter erwerben Kompetenzen
Melle - Mit Pipette, Trichter und Luftballons
2. März 2010 | 10:22Melle. Bildung und Förderung von Kindern ist nicht nur eine Aufgabe von Kindertageseinrichtungen. Auch Tagesmütter tragen wesentlich zur altersgerechten Entwicklung bei. Nun wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, das sich um die Vermittlung von naturwissenschaftlicher Grundbildung an kleine Kinder drehte.
Melle. Bildung und Förderung von Kindern ist nicht nur eine Aufgabe von Kindertageseinrichtungen. Auch Tagesmütter tragen wesentlich zur altersgerechten Entwicklung bei. Nun wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, das sich um die Vermittlung von naturwissenschaftlicher Grundbildung an kleine Kinder drehte.
Möglich wurde das neue Angebot durch eine Fortbildung im Rahmen der Kindertagespflege der Stadt Melle. Die weiteren Partner: das Regionalnetzwerk Südwest des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) sowie der Landkreis Osnabrück. „Wie in den Kindergärten wollen wir auch in der Kindertagespflege eine gute fachliche Qualität unterstützen“, sagte Melles Erster Stadtrat Stefan Junkermann beim Start des Projektes.
Nach dem bundesweit renommierten Konzept des „Hauses der kleinen Forscher“ erwerben Tagesmütter Kompetenzen im Bereich naturwissenschaftlich-technischer Experimente, um diese in die praktische Arbeit mit Tageskindern spielerisch einfließen zu lassen. Im Mittelpunkt stehen alltagsnahe Experimente mit Materialien wie Strohhalmen, Pipetten, Trichtern, Knete und Luftballons.
„Dadurch werden nicht nur Naturwissenschaften und Technik für drei- bis sechsjährige Kinder erfahrbar. Vielmehr erwerben sie durch das Experimentieren und das Sprechen über die beobachteten Phänomene auch Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen und können ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln“, unterstreichen die Trainerinnen Iris Sieker und Natalie Holthaus vom nifbe.
Bildungskoordinator Michael Fedler freut sich, dass mit der Stadt Melle ein weiterer Partner im landkreisweiten Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ mitmacht. Das nifbe und das Landkreis-Projekt „Lernen vor Ort“ kooperieren bereits an anderen Standorten im Kreisgebiet. (PA)