Aufwertung der Iburger Straße und Johannisstraße Bahn-Haltepunkt für den Haller Willem am Rosenplatz Landesverkehrsgesellschaft Machbarkeitsstudie der Bahn
Osnabrück - LNVG prüft Halt am Rosenplatz
16. März 2010 | 10:29Osnabrück. Besuch aus Hannover am Dienstag in Osnabrück - auf Einladung von Heinrich Klumpe (Eisenbahner-Gewerkschaft Transnet) machten Geschäftsführer Hans-Joachim Menn und sein Mitarbeiter Klaus Weißbrich von der Landesverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen einen Ortstermin am Bahndamm nahe der Iburger Straße.
Osnabrück. Besuch aus Hannover am Dienstag in Osnabrück - auf Einladung von Heinrich Klumpe (Eisenbahner-Gewerkschaft Transnet) machten Geschäftsführer Hans-Joachim Menn und sein Mitarbeiter Klaus Weißbrich von der Landesverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen einen Ortstermin am Bahndamm nahe der Iburger Straße. Der Grund: Der von allen politischen Parteien Osnabrücks unterstützte Bahn-Haltepunkt für den Haller Willem am Rosenplatz steht bei der niedersächsischen Landesregierung auf dem Prüfstand.
Gegenwärtig läuft eine Machbarkeitsstudie der Bahn. die Ende März fertig gestellt sein soll. Probleme bereitet eine Signalbrücke, die aufgrund eines einzuhaltenden Mindestabstandes zum Hauptbahnhof nicht verlegt werden kann. Alle anderen Details scheinen jedoch geklärt oder realisierbar.
Nicht geklärt ist dagegen, wie in diesen Zeiten üblich, die Fianzierung, zu der die LNVG einen Großteil neben kommunalen Mitteln besteuern soll. In Osnabrück gibt es viele Befürworter des neuen Haltepunktes, der zur Belebung des Rosenplatzviertels sowie zur Aufwertung der Iburger Straße und Johannisstraße gleichermaßen beitragen soll. Ferner wäre der neue Halt ein idealer Ausstieg für Schüler des Berufsschulzentrums an der Brinkstraße.
Trotz der vielen schlüssigen Argumente dafür, scheint es allerdings nicht ganz so rosig um den neuen Haltepunkt zu stehen, wie Hans Joachim Menn zugab. „Das neue Schienennahverkehrsprogramm (SPNV-Programm) sieht vor, bestehende Haltepunkte zu erhalten und diese qualitativ zu verbessern. Neue Punkte sind in Niedersachsen nicht vorgesehen.“
Einmal kräftig durchatmen Johannes Bartelt (Grüne), Peter Jeda (Interessengemeinschaft Iburger Straße) und Dr. Stephan Rolfes (PlaNOS)! Das hatten sich die Drei doch etwas anders vorgestellt. Dennoch bleibt ein Hoffnungsschimmer, so Menn. „Wir haben drei Ausnahmen. Dazu gehört der Halt Rosenplatz, Oldenburg-Wechloy und ein Dritter. Sie haben jetzt die Möglichkeit darzustellen, warum dieser Halt absolute Priorität genießen soll.“ P.V.