frisch zubereiteten Gerichte Mensaerweiterung am Schulzentrum Sonnenhüge qualitatives Ganztagsschulangebot Räumlichkeiten zu klein
Osnabrück - Mehr Platz zum Essen
16. März 2010 | 11:00Osnabrück. Mit zweimonatiger Verspätung fand am Dienstag vor acht Tagen der Spatenstich für die Mensaerweiterung am Schulzentrum Sonnenhügel statt. Der Grund für die Verzögerung: Der langandauernde Winter. Ab dem neuen Schuljahr hat die Mensa ein Fassungsvermögen von 170 Plätzen.
Osnabrück. Mit zweimonatiger Verspätung fand am Dienstag vor acht Tagen der Spatenstich für die Mensaerweiterung am Schulzentrum Sonnenhügel statt. Der Grund für die Verzögerung: Der langandauernde Winter. Ab dem neuen Schuljahr hat die Mensa ein Fassungsvermögen von 170 Plätzen.
Oberbürgermeister Boris Pistorius nahm gerne an dem Termin teil. „Die Stadt hat sich das Ziel gesetzt, ein qualitatives Ganztagsschulangebot anzubieten, deshalb der Ausbau.“ Pistorius sieht in dem Schulzentrum im Stadtteil Dodesheide, das aus dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, der Felix-Nussbaum-Schule und der Wittekind-Realschule besteht, ein wachsendes dynamisches Schulzentrum - nicht nur für den Stadtteil, sondern für die ganze Stadt.
Der Direktor des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Hartmut Bruns, als Sprecher des Zentrums, erklärte, warum eine Erweiterung der Mensa um rund 70 Plätze dringend notwendig geworden sei. „Die Stadt hat ja im Jahr 2003 erst klein geplant mit Blick auf die leeren Kassen. Recht schnell wurde aber deutlich, dass das Mensaangebot sehr gut angenommen wurde. Die Räumlichkeiten der Küche, Toiletten und Sozialräume wurden einfach zu klein.“ Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Mensa ein Mittagessen für 2,20 Euro, für sozial Schwache gibt es das Angebot für die Hälfte. Die Lehrer zahlen für die frisch zubereiteten Gerichte mehr.
Insgesamt kostet der Anbau 570000 Euro, wovon 90 Prozent aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung gespeist werden. P.V.