Band „Five Live“ aus Osnabrück Bluesverstärker e.V. hochkarätiges Programm im Haus der Jugend Osnabrücker Blueslawine
Osnabrück - Schnee „indoors“
16. März 2010 | 11:11Osnabrück. Auch wenn die Schneelandschaft am 6. März so richtig passen wollte, für Meteorologen zu dieser Jahreszeit und in unseren Breiten höchst ungewöhnlich, unter Insidern jedoch längst kein Geheimtipp mehr: die Osnabrücker Blueslawine. Mit einem hochkarätig besetzten Programm warteten die Bluesverstärker e.V. erneut im Haus der Jugend auf.
Osnabrück. Auch wenn die Schneelandschaft am 6. März so richtig passen wollte, für Meteorologen zu dieser Jahreszeit und in unseren Breiten höchst ungewöhnlich, unter Insidern jedoch längst kein Geheimtipp mehr: die Osnabrücker Blueslawine. Mit einem hochkarätig besetzten Programm warteten die Bluesverstärker e.V. erneut im Haus der Jugend auf.
Den Auftakt vor mehr als einem halben Tausend begeisterten Besuchern machte Big Daddy Wilson aus den USA. Für den erkrankten Dave Goodman sprang kurzfristig Michael van Merwyk ein, dem Stammpublikum der Lawinen kein Unbekannter. Die Musiker trafen mit ihrem dezenten Acoustic Set und sensiblen Balladen als Opener genau den richtigen Ton.
Mit der fünfköpfigen Band um Peter Nande gewann der Abend dann deutlich an Volumen. Die Dänen bewiesen eindrucksvoll, dass der Blues auch weit nördlicher als im Mississippi-Delta angekommen ist. Ein ums andere Mal konnte Nande mit seinem virtuosen Harmonica-Spiel dem Blues eine dominante Note verleihen. In nichts nach standen ihm dabei Tim Lothar Petersen am Schlagzeug sowie Kasper Vegeberg an der Gitarre, die bereits zum zweiten Mal an gleicher Stätte ihre Instrumente auspacken konnten.
Geradezu ein Heimspiel hatte die Band „Five Live“, sind doch mit Tommy Schneller am Saxophon, Olliver Geselbracht am Bass sowie Moritz Fuhrhop an den Tasten gleich drei der fünf Bandmitglieder in der Domstadt zu Hause. Live und authentisch heizte die fünfköpfige Truppe mit etlichen Stücken aus ihrem letzten Album „In the Kitchen“, durchsetzt mit Klassikern des Blues, den Saal nochmals gehörig auf. Auf die nächste Lawine darf man zurecht gespannt sein. (RAH)