Freibettfonds hohe Spendeneinnahmen Kinderhospital Osnabrück positive Jahresbilanz
Osnabrück - Bürger zeigen sich spendenbereit
30. März 2010 | 09:12Osnabrück. Das Kinderhospital Osnabrück (KHO) hat eine positive Jahrsbilanz gezogen. Die Mitarbeiterzahl ist von 376 Mitarbeitern (2008) auf 382 gestiegen und die Umsatzerlöse erhöhten sich von 15,9 Millionen Euro (2008) auf 16,4 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr 2009 schloss mit einem leichten Überschuss ab, der vorbehaltlich des Beschlusses des Gesellschafters wieder in laufende und kommende Projekte investiert wird.
Osnabrück. Das Kinderhospital Osnabrück (KHO) hat eine positive Jahrsbilanz gezogen. Die Mitarbeiterzahl ist von 376 Mitarbeitern (2008) auf 382 gestiegen und die Umsatzerlöse erhöhten sich von 15,9 Millionen Euro (2008) auf 16,4 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr 2009 schloss mit einem leichten Überschuss ab, der vorbehaltlich des Beschlusses des Gesellschafters wieder in laufende und kommende Projekte investiert wird.
Obwohl die Finanzkrise im Jahr 2009 vielerorts einen Sparzwang verordnete, ist bei den Osnabrückern Bürgern die Bereitschaft, Gutes zu tun, davon unberührt geblieben. So konnte sich das Kinderhospital über Spendeneinnahmen in Höhe von über 170000 Euro freuen.
Davon waren fast 80000 Euro für den Freibettfonds bestimmt, mit dessen Hilfe die Behandlungen von Kindern und Jugendlichen aus Krisengebieten finanziert wird.
Aber auch die Kinder der Osnabrücker Region profitieren von der hohen Spendenbereitschaft. Die Anschaffung neuer medizinischer Geräte, wie zum Beispiel Wärmebettchen für die Frühchenstation oder Beatmungsgeräte tragen dazu bei, die Behandlungsqualität weiter zu steigern. Ein Teil der Spenden wurde auch dazu genutzt, Spielgeräte und Unterhaltungsangebote wie den Kinderclown zu finanzieren.
„Diese zusätzlichen Investitionen sind im verhandelten Budget eines Krankenhauses nicht vorgesehen und wären somit ohne Unterstützung von Dritten nicht möglich“, erklärt Verwaltungsdirektor Wilfried Siemering. Insgesamt verzeichnet das Kinderhospital eine hohe Leistungsfähigkeit. In der Kinderheilkunde sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurden zusammen 5632 Patienten stationär und 12726 ambulant behandelt. (PA)