Berentzen-Gruppe AG hat Turnaround geschafft positive Entwicklung bei alkoholfreien Getränken Straffung des Produktportfolios Tochterunternehmen Vivaris
Osnabrück - Berentzen profitabel
6. April 2010 | 10:31Osnabrück. Die Berentzen-Gruppe AG hat im Geschäftsjahr 2009 den Turnaround geschafft und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank der erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierung konnte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Millionen Euro auf 7,3 Millionen Euro verbessert werden - das beste Betriebsergebnis seit 14 Jahren.
Osnabrück. Die Berentzen-Gruppe AG hat im Geschäftsjahr 2009 den Turnaround geschafft und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank der erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierung konnte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Millionen Euro auf 7,3 Millionen Euro verbessert werden - das beste Betriebsergebnis seit 14 Jahren. Die Nettoverschuldung des Unternehmens wurde um 15,9 Millionen Euro auf 7,4 Millionen Euro reduziert, gleichzeitig erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf solide 38,5 Prozent.
Der Hauptversammlung soll am 20. Mai vorgeschlagen werden, jeweils für die Geschäftsjahre 2007, 2008 und 2009 eine Dividende von 0,13 Euro je Aktie an die Vorzugsaktionäre auszuschütten.
„Dieser Erfolg ist auf die konsequente Umsetzung unseres Ende 2008 begonnenen Restrukturierungsprogramms zurückzuführen. Wir haben das Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet und werden künftig noch mehr auf die Stärken unserer Marken bauen“, sagt Stefan Blaschak, der Vorsitzende des Vorstands der Berentzen-Gruppe. Wesentliche Erfolgsfaktoren für die Ergebnissteigerung waren die Zusammenlegung der Spirituosenproduktion am Standort Minden, eine umfassende Reorganisation des Geschäftsbereichs „Alkoholfreie Getränke“ sowie eine Neuorganisation der Marken und eine schlankere Verwaltung.
Das Geschäftsfeld „Alkoholfreie Getränke“, das vom Tochterunternehmen Vivaris betrieben wird, hat sich positiv entwickelt. Hier konnte der Umsatz von 50,2 Millionen auf 52,3 Millionen Euro gesteigert werden (plus 4,2 Prozent). Die Neuausrichtung der Berentzen-Markenpalette hat jedoch das Spirituosen-Absatzvolumen erwartungsgemäß verringert – 83,4 Millionen 0,7-Liter-Flaschen wurden verkauft, das waren 22 Prozent weniger als im Vorjahr.
Bei den Spirituosen reduzierte sich der Umsatz ohne Branntweinsteuer von 148,9 Millionen auf 121,4 Millionen Euro (minus 18,5 Prozent). Der Gesamt-Umsatz der Gruppe ohne Branntweinsteuer ist von 199,1 Millionen auf 173,7 Millionen Euro gesunken (minus 12,8 Prozent).
„Durch die Straffung des Produktportfolios konnten wir die Produktivität und Leistungsfähigkeit der Berentzen-Gruppe erheblich steigern“, sagt Unternehmenschef Blaschak. (PA)