Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne Stadt kauft über 8 Hektar Fläche Standort für innovative und technologieorientierte Unt Wissenschaftspark
Osnabrück - Stadt kauft vom Bund 8,8 Hektar für Wissenschaftspark
13. Juli 2010 | 10:29Osnabrück. „Die heutige Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Stadt Osnabrück ist ein wichtiger Meilenstein im Konversionsprozess“, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius am Diensatg anlässlich der Unterzeichnung des Kaufvertrages, der die städtische Übernahme einer 8,8 Hektar großen Fläche des rund 14 Hektar umfassenden Areals der Scharnhorstkaserne vorsieht.
Osnabrück. „Die heutige Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Stadt Osnabrück ist ein wichtiger Meilenstein im Konversionsprozess“, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius am Diensatg anlässlich der Unterzeichnung des Kaufvertrages, der die städtische Übernahme einer 8,8 Hektar großen Fläche des rund 14 Hektar umfassenden Areals der Scharnhorstkaserne vorsieht.
Auf dieser Fläche, in der Nähe zum Campus der Fachhochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück, plant die Stadt, einen Wissenschaftspark einzurichten. Damit habe die Stadt alle Handlungsoptionen für die Entwicklung dieses strategisch bedeutenden Gebietes, betonte Pistorius. Als „herausragend“ bezeichnete der Oberbürgermeister die Kürze der Zeit, in der ein Teil der Kasernenflächen nach dem Abzug der britischen Streitkräfte Ende März 2009 seinen ersten neuen Bestimmungen übergeben werden konnte.
Kürzlich hatte Oberbürgermeister Pistorius bereits vor Ort den offiziellen Startschuss für den Wissenschaftspark Osnabrück auf dem Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne gegeben. Sieben junge Firmen zählen zu den ersten Mietern in einer umgebauten Offiziersunterkunft.
Mit dem Wissenschaftspark möchte die Stadt Osnabrück einen Standort für innovative und technologieorientierte Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität und Fachhochschule am Westerberg entwickeln. Hierzu sollen einerseits Grundstücke für Unternehmen erschlossen werden, andererseits soll ab 2011/12 ein Technologie- und Gründerzentrum unter dem Titel „InnovationsCentrum Osnabrück“ gebaut werden. Dieses neue Technologie- und Gründerzentrum soll Platz schaffen für junge Unternehmen und ihnen ein besonders passendes Angebot unterbreiten.
Die bereits ansässigen Firmen kooperieren auf unterschiedliche Art mit den Hochschulen. Einige können als unmittelbare „Ausgründungen“ aus den Hochschulen bezeichnet werden, andere Gründer studieren selbst noch oder kooperieren in Projekten mit der Universität oder Fachhochschule Osnabrück. (PA)