21 Jugendfeuerwehren aus vier Feuerwehrverbänden Partnerjugendfeuerwehr aus Polen Verleihung der Jugendflammenabnahme Zeltlager der Jugendfeuerwehr
Dorum-Neufeld - Kaiserwetter bei Zeltlager der Jugendfeuerwehr
13. Juli 2010 | 11:05Dorum-Neufeld. Für eine Woche hatten fast 400 Jugendliche und Betreuer von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Osnabrück ihre Zelte am Dorumer Tief aufgeschlagen. Am letzten Samstag gegen 9.30 Uhr brachen alle Jugendfeuerwehren die Heimreise an. Fazit: „Es war eine super Zeltlager.“
Dorum-Neufeld. Für eine Woche hatten fast 400 Jugendliche und Betreuer von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Osnabrück ihre Zelte am Dorumer Tief aufgeschlagen. Am letzten Samstag gegen 9.30 Uhr brachen alle Jugendfeuerwehren die Heimreise an. Fazit: „Es war eine super Zeltlager.“
„Wir sind mit 21 Jugendfeuerwehren aus vier Feuerwehrverbänden angerückt. Die Partnerjugendfeuerwehr aus Allenstein/Polen war ebenfalls mit dabei“ erzählt der Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Pösse. Die Gruppen waren mit einigen Mannschaftstransportwagen und vier Reisebussen angereist, genossen die Nordseeluft und das herrliche Sommerwetter. Untergebracht waren alle Jugendgruppen in Großraumzelten. Morgens und abends verpflegten sich die Gruppen selbst, mittags lieferte eine Cateringfirma warme Mahlzeiten an. 800 Brötchen und diverse Brote wurden täglich aus Cuxhaven ins Zeltlager gebracht. Hinzu kamen 140 Liter Milch und Kakao, 10 Kilogramm Wurstaufschnitt, Käse, Müsli, Marmelade und Nussnougatcreme. Langeweile kam im Lager nicht auf.
Dafür sorgten das tolle Sommerwetter und ein abwechselungsreiches Programm. Am ersten Abend organisierten die Dorumer Kameraden eine Nachtwanderung. Lager-Olympiade, Spiele, Ausflüge und Wettkämpfe rundeten das Programm ab. In der Pressestelle werde tüchtig gearbeitet.
„Täglich erschien eine Lager-Zeitung, welche morgens sofort auf der Kreisseite der Feuerwehr nachzulesen war“ erläuterte Pösse (www.kreisfeuerwehr-osnabrueck.de).
Darüber hinaus gab es genügend Freizeit. Natürlich darf eine Wattwanderung nicht fehlen, wenn das Meer vor der Tür liegt. In Gruppen gingen die Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren mit ihren Leitern und Führungskräften ins Watt. „Wer nicht hören will, muss fühlen“ so Karsten Pösse. Viele Jugendliche haben sich das „Fell“ richtig verbrannt und abends tüchtig gejammert.
Ordnung wurde im Zeltlager groß geschrieben. So war morgens um 7 Uhr Wecken und um 8 Uhr Frühstücken angesagt. Je nach Programm war abends Lagerruhe auf 22 oder 22.30 Uhr angesetzt.
Ein Highlight war am Donnerstag der offizielle Abend. Unter anderem konnte Pösse vom Landkreis Osnabrück den Abteilungsleiter Gottfried Thye, Kreisbrandmeister Heiner Prell, Brandabschnittsleiter Nord Ralf Auf dem Felde, stellv. Brandabschnitsleiter Nord Josef Brockmeyer, Von den Feuerwehrverbänden die stellv. Vorsitzenden Heinz Stratemeyer (Altkreis Osnabrück) und Cornelis van de Water (Altkreis Bersenbrück), den Technischer Leiter der Einsatzleitstelle Osnabrück Hermann Schohaus, Stadtbrandmeister Bad Iburg Karl-Heinz Hannibal und Stellvertreter Thomas Rolf begrüßen.
Nach den Grußworten ergriff der stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Martin Schilling das Wort. Er verlieh seinem neuen „Chef“ Landesjugendfeuerwehrwart Uwe Kühte für besondere Verdienste die Floriansmedaille der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrzeugübergabe an die polnischen Gäste aus Allenstein.
Im Anschluß stand für 91 Jugendliche die Verleihung der Jugendflammenabnahme Teil 1 an, alle Prüflinge haben die anspruchsvollen Aufgaben mit guten Ergebnissen bestanden. Nach der Verleihung wurde die Siegerehrung des Lagerwettbewerbes vorgenommen, die Jugendfeuerwehr Bohmte holte sich vor der Jugendfeuerwehr Allenstein und Georgsmarienhütte den Siegerpokal. Der Abend endete mit der Live Band „Certain Souls“ gegen 0.30 Uhr. (PA)