Entwicklung im Städtetourismus Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH Städtebund „Historic Highlights of Germany“ Wirtschaftsfaktor Tourismus
Osnabrück - Wirtschaftsfaktor - „Eine Studie mit Aussagekraft“
10. August 2010 | 11:19Osnabrück. „Der Tourismus gehört inzwischen zu den großen Wirtschaftsfaktoren in der Stadt.“ Mit diesen Worten leitete Oberbürgermeister Boris Pistorius die Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag ein. Vorgestellt wurde eine Studie zum Thema Städtetourismus in Osnabrück.
Osnabrück. „Der Tourismus gehört inzwischen zu den großen Wirtschaftsfaktoren in der Stadt.“ Mit diesen Worten leitete Oberbürgermeister Boris Pistorius die Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag ein. Vorgestellt wurde eine Studie zum Thema Städtetourismus in Osnabrück. Die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT) ließ diese von der dwif-Consulting GmbH aus München durchführen. In den Jahren 2006 und 2007 hatte es bereits Untersuchungen dieser Art gegeben. Für die jetzige und dritte Studie hatte man sich die Ergebnisse des Jahres 2009 zur Grundlage genommen.
Als wichtigste Erkenntnis konnte aus der aktuellen Analyse entnommen werden: Der Tourismus hat als Wirtschaftsfaktor für die Stadt an Bedeutung zugenommen, und das entscheidend. „Die Entwicklung verläuft positiv,“ so Boris Pistorius. Der durch den Tourismus erwirtschaftete Gesamtumsatz läge bei etwa 470 Millionen Euro, was einen Anstieg von 80 Millionen Euro im Vergleich zur vorangegangenen Studie bedeute.
„Seit drei Jahren ist Osnabrück Mitglied beim Städtebund „Historic Highlights of Germany“, sagt Pistorius. 14 ausgewählte Städte, die deutsche Geschichte und Kultur in besonderer Weise repräsentieren, haben sich in den Historic Highlights of Germany zusammengeschlossen und bieten faszinierende Ziele auf der Reise durch die Geschichte und Gegenwart Deutschlands. Weiterhin sprach IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf insbesondere von einer Steigerung (um 20 Prozent) bei den Übernachtungen, wie eine amtliche Statistik beweise. Zusätzlich hätten 15 Millionen Tagesreisen und 1,3 Millionen „Sofa-Touristen“ (Übernachtungen bei Verwandten oder Bekannten) für weitere Umsätze für die Stadt gesorgt.
„Der dwif-Gutschein kann einen Hinweis zu den Einzelhandelsstrategien geben,“ so Graf und weiter: „Politische Beschlüsse zur Unterstützung der touristischen Infrastruktur können nun genauso fundiert beraten werden, wie private Investitionsentscheidungen von Hoteliers und Restaurantbesitzern.“
Die Konsequenzen für die OMT erläuterte Geschäftsführer Oliver Mix. „Wir wollen Osnabrück mehr als Ziel für Tagesreisen generieren.“ In puncto Auslandsreisen solle das Marketing ebenfalls verbessert werden.
Hotelier und DEHOGA-Vorsitzender Hans Klute meinte zur Bedeutung des Tourismus für das Gastgewerbe: „Wir sind gut aufgestellt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“ Außerdem habe sich die Aufenthaltsqualität stark verbessert. Auch Dieter Rauschen, Vorsitzender des Osnabrück City Mar