5-Punkte-Plan für Umgestaltung Fahrradabstellflächen schaffen Osnabrücker Bahnhofsvorplatz Taxistand verlegen
Osnabrück - Punkte für einen besseren Bahnhofsvorplatz
10. August 2010 | 11:28Osnabrück. Der Osnabrücker Bahnhofsvorplatz ist ein wichtiges Eingangstor der Friedensstadt. Bahnreisende erhalten einen ersten nachhaltigen Eindruck, so dass der Bahnhofsvorplatz neben seiner Vermittlungsfunktion zwischen Eisenbahn und Stadt als Visitenkarte von Osnabrück dient.
Osnabrück. Der Osnabrücker Bahnhofsvorplatz ist ein wichtiges Eingangstor der Friedensstadt. Bahnreisende erhalten einen ersten nachhaltigen Eindruck, so dass der Bahnhofsvorplatz neben seiner Vermittlungsfunktion zwischen Eisenbahn und Stadt als Visitenkarte von Osnabrück dient. Zusätzlich ist der Theodor-Heuss-Platz ein innerstädtischer Verkehrsknotenpunkt und wird von den Menschen als Treffpunkt und Versammlungsort verstanden.
Der Osnabrü̈cker Bahnhofsvorplatz erfü̈llt die unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben im Hinblick auf die Verkehrssituation nur unzureichend. Insbesondere da dem öffentlichen Nahverkehr eine gesamte Hälfte des Platzes zugeordnet ist, kommt es zu einem nicht mehr hinnehmbaren Verkehrschaos auf der anderen Seite des Platzes. Die Verkehrswege der Fußgänger, Fahrradfahrer, Geschäftskunden, Taxinutzer und Autofahrer prallen ungeordnet aufeinander. Es herrscht dringender Handlungsbedarf.
Die CDU Innenstadt setzt sich nach Analyse der neuen Vorschläge durch ein Planungsbü̈ro für eine schnelle und nachhaltige Veränderung der jetzigen Situation ein. Deshalb hat die Partei einen 5-Punkte-Plan zum Osnabrü̈cker Bahnhofsvorplatz entwickelt. Allen voran will man darin den Taxistand an das Busrondell verlegen: Die jetzige Situation fü̈hre zu ständigen Konflikten zwischen PKW und Taxen. Die Idee, eine „Kiss-&-Ride- Spur“ allein den Taxen zur Verfü̈gung zu stellen und die andere fü̈r die Autos zu lassen, ist fehlgeschlagen.
Taxinutzer mü̈ssen mit ihren Koffern bis zum advena Hotel laufen und die einzig verbliebene Spur fü̈r die Autos wird dem Bedarf in keiner Weise gerecht. Die CDU Innenstadt will deshalb eine neue Aufstellspur von drei Taxen direkt vor dem Bahnhof entstehen lassen. Weitere wartende Taxen müssten sich auf den heutigen Bussteig aufstellen und nachrü̈cken. Die freiwerdenden Taxiflächen würden dazu genutzt, die Anzahl der Kurzzeitparkplätze maßgeblich zu erhöhen.
Die CDU Innenstadt ist gegen eine Verlängerung der Bruchstraße und dem Anlegen einer eigenen Taxispur, da dies zu erheblichen Kosten zu Lasten des Steuerzahlers fü̈hren wü̈rde. Die Verlegung des Taxistandes an das Busrondell sei im Vergleich zu dieser Alternative kostengü̈nstig, effektiv und könne zudem schnell umgesetzt werden.
Als Zweites wolle man die Neuordnung der Fahrradabstellflächen in Angriff nehmen, denn: Osnabrü̈ck soll noch fahrradfreundlicher werden. Allerdings ist der Bedarf an Fahrradstellflächen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes jetzt schon groß und die momentane Situation erheblich verbesserungswü̈rdig. Die bisherige Fahrradabstellfläche ist ü̈berfüllt. Die vielen Schrotträder mü̈ssten deshalb aussortiert werden und die Zahl der Anlehnbü̈gel steigen. Die CDU Innenstadt schlägt zudem die Schaffung neuer kleiner Abstellflächen vor. Sowohl vor der Fahrradstation als auch zwischen Bahnhof und Parkhaus könnten so weitere attraktive Fahrradabstellflächen entstehen.
In Punkt drei des Verbesserungsplans bezieht sich die CDU auf die Aufwertung der Gehwege: Fußgänger könnten momentan die Durchgänge zum Bahnhof durch das Meer an Fahrrädern nur schwer passieren.
Deshalb mü̈ssten die Gehwege baulich aufgewertet werden. Es müsste weiterhin sichtbar werden, dass diese nicht als Fahrradabstellflächen dienen.
Für verbesserungswürdig hält man auch die Attraktivität des Parkhauses. Um den Parkdruck zu verringern, setzt sich die CDU Innenstadt dafü̈r ein, dass es in der Parkhausgarage am Hauptbahnhof wieder möglich ist, mindestens 15 Minuten kostenlos zu parken. Man spricht sich aber gegen eine neue Ampel an der Einmü̈ndung der Bruchstraße aus, wenn dadurch der Verkehrsfluss ü̈ber den innerstädtischen Ring gestört würde.