Digitalisierung aller Exponate Heimatbund Osnabrücker Land Inventarisierungsprojekt für Museen
Osnabrück - Ausstellungsstücke der Museen digital erfasst
10. August 2010 | 12:14Osnabrück. Jede noch so kleine Einzelheit ist wichtig: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfassen für ein groß angelegtes Inventarisierungsprojekt „Sammlungen der Museen im Landkreis Osnabrück: Digitalisierung - Qualifizierung - Profilierung“ die Ausstellungsstücke von 20 Museen aus dem Osnabrücker Land. Träger des zweijährigen Unternehmens ist der Heimatbund Osnabrücker Land in Kooperation mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück.
Osnabrück. Jede noch so kleine Einzelheit ist wichtig: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfassen für ein groß angelegtes Inventarisierungsprojekt „Sammlungen der Museen im Landkreis Osnabrück: Digitalisierung - Qualifizierung - Profilierung“ die Ausstellungsstücke von 20 Museen aus dem Osnabrücker Land. Träger des zweijährigen Unternehmens ist der Heimatbund Osnabrücker Land in Kooperation mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück.
Die Durchführung der Arbeit haben das Museumsdorf Cloppenburg und das Kulturportal Weser - Ems mit Unterstützung des Landkreises Osnabrück übernommen. Finanziert wird das Projekt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der RWE AG, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. und dem Landkreis Osnabrück.
Die Beteiligten wollen mit der umfangreichen Inventarisierung der Sammlungen helfen, die Museen langfristig selbstständig zu erhalten. Dabei werden die Exponate fotografiert, beschrieben und alle Daten im Internet abrufbereit zur Verfügung gestellt. Die Objektfotos werden ergänzt durch alle vorhandenen Informationen über das Stück, zum Beispiel die Herkunft, Hersteller, Datierung, Maße und Material, aber auch der Zustand der Objekte, ihre Geschichte, die Erwerbsart, Standort und Versicherungswert.
Diese ausführlichen Daten sollen im Kulturportal Weser Ems veröffentlicht werden, so die Verantwortlichen. Ziel sei es, die Kulturgüter zu sichern und einen Überblick über den Bestand zu schaffen. Die Sammlungen würden so nutzbar für die Öffentlichkeit. Das Projekt soll den Austausch zwischen den Museen und die Zusammenarbeit mit Museums- und Fachwissenschaftlern erleichtern. Darüber hinaus unterstützt das Projekt eine bessere Vermarktung der Museen. In den ersten Monaten der Projektphase fanden drei Schulungen für die freiwilligen Mitarbeiter in der Volkshochschule des Landkreises statt.
Auch werden durch mehrere Besuche in den Museen Einzelbetreuungen vor Ort durchgeführt. Inzwischen haben Museen wie das Meyer Haus Berge, das Heimatmuseum Bad Laer, das Heimatmuseum „Venner Mühle“, das Schlachtereimuseum Vörden, der Kultur- und Verkehrsverein Hasbergen sowie das Schulmuseum Osnabrück ihre Bestände schon zu einem Drittel inventarisiert. Der Museumsbestand vom Kutschenmuseum Gartmann, Nortrup, wurde sogar schon vollständig aufgenommen. (PA)