7/Viertel Johannisstraße Kreuzgang Osnabrück
Die Johannisstraße auf 30 Metern im Kreuzgang
30. Juni 2008 | 12:50Ein Gemeinschaftsprojekt der Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt e.V., des Kulturgeschichtlichen Museums und der Gemeinde St. Johann.
Als weitere Attraktion der Veranstaltungsreihe „7/Viertel – Mehr als ein Ganzes“ am Samstag, 28. Juni, hat das Kulturgeschichtliche Museum auf Initiative der Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt e.V. das 30 Meter lange Panoramabild der Johannisstraße zur Ausstellung im Kreuzgang von St. Johann zur Verfügung gestellt. Die Johannisstraße wurde 2007 von dem Osnabrücker Fotografen Christian Grovermann für die Doppelausstellung „Profile Neustadt“ im Kulturgeschichtlichen Museum fotografiert und zu einem Bild zusammengesetzt. Dort war es auch dem stellvertretenden Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt e.V., Ingo Gottwald, aufgefallen, der anlässlich der „7/Viertel“-Aktion mit der Idee an das Museum herangetreten war, das Bild im Kreuzgang von St. Johann auszustellen. Die Umsetzung dieser Idee erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung des Kulturgeschichtlichen Museums und des Dechanten von St. Johann, Dr. Wieh. Vor allem dem Einsatz der Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt e.V. mit Herrn Brentrup als Vorsitzenden ist es zu verdanken, dass dieses Projekt realisiert werden konnte. Die Interessengemeinschaft übernahm einen großen Teil der anfallenden Kosten, die vor allem durch die notwendige Neuanfertigung zweier gerader Segmente als Ersatz für die im Original gebogenen Teile des Bildes entstanden. Dank einer Zusammenarbeit von Museum, Interessengemeinschaft und St. Johann ist das Panoramabild nun erstmalig im Kreuzgang von St. Johann zu sehen. Das Bild wird, wenn es die Witterung zulässt, den Sommer über dort hängen bleiben. Inspiration für Gemeinschaftsarbeit war die Johannisstraße auch für die Schülerinnen und Schüler der Erich-Maria-Remarque-Realschule, die sich ebenfalls an der Gestaltung des Programms am Samstag beteiligen. Auf Initiative des Kulturgeschichtlichen Museums machte sich der Wahlpflichtkurs „Kunst“ unter der Leitung von Lilli Penno die Neustadt zum Thema. Nach einem Besuch der Ausstellung „Profile Neustadt“ wählten die Schüler Gebäude, Objekte oder Geschäfte entlang der Johannisstraße aus und beschäftigten sich mit deren Geschichte, Gestaltung oder momentanen Nutzung. (PA)