Eggermühlen Reiterzeltlager St. Georg
Indianer in Eggermühlen gesichtet
25. August 2008 | 10:27Unter diesem Motto stand das diesjährige Reiterzeltlager des Reit- und Fahrvereins St. Georg Georgsmarienhütte. Hier die Zusammenfassung aus Sicht der Ferienkinder.
Am Sonntag, 3. August eroberten 62 Indianer einen Zeltplatz in Eggermühlen. Um 17 Uhr stürmten sie das bereits von 14 als Cowboys getarnten Betreuern vorbereitete Indianer- Dorf mit 7 echten Tippi- Zelten.
Schon am 1. Abend ging es richtig los: Alle Indianer lernten wie man den zwischen Indianer-Dorf und Cowboy-Stadt aufgehängten Wimpel richtig verteidigt. Dabei wurden zum Üben Freiwillige an die im Indianer Dorf aufgestellten Marterpfähle gefesselt. Das war auch gut so, denn schon in der ersten Nacht wurde unser Lager von Wimpeldieben überrascht, die allerdings keine Chance hatten und ohne den Wimpel wieder nach Hause fahren mussten.
Am Montag wurden 22 Pferde gesattelt und alle Indianer konnten die Prärie um den Zeltplatz erkunden.
Nach dem Mittagessen bastelten die Teilnehmer in Workshops Indianerschmuck, Stammesfahnen für jedes Indianer-Zelt und auch die Pferde wurden entsprechend dem Thema des Lagers zu richtigen Indianer-Pferden, da die Kinder sie mit Fingermalfarben bemalten.
Bei der aus den letzten Jahren bekannten „Betreuer-Rallye“ kam es am Nachmittag des nächsten Tages zu kleineren Kämpfen zwischen Indianern und Cowboys. Die Indianer besetzen Bereiche des Zeltlagers und stellten den Cowboys kleine Aufgaben. Alle Cowboys erkämpften sich das Platzrecht zurück. Die Aufgaben der Indianer waren sehr vielseitig: von Improvisationstheater bis zu einem Hindernissparcour auf dem angrenzenden Springplatz.
Ein neuer Tag in St. Georg Town begann am Mittwoch mit dem Reiten. Nach einer kurzen Mittagspause wurde eine Kirmes eröffnet. Bei kleinen Spielen wie Fadenziehen, Pfeil und Bogen schießen und einem Geschicklichkeitsparcours mit den Pferden hatten alle Indianer sehr viel Spaß.
Zum Erholen blieb nicht viel Zeit. Alle Indianer brachen zu einer Nachtwanderung auf. Die sehr dunkle Umgebung und einige schaurige Aktionen der Cowboys ließ die Wanderung zu einem gelungenem und erschreckenden Event werden.
Der Donnerstag, der schon morgens sehr warm war wurde nachmittags am Alfsee verbracht. Ob im Wasser toben, im Sand einen Indianer eingraben oder auf der Wiese mit dem Ball spielen - alle Kinder hatten sehr viel Spaß.
Freitagnachmittag kam es dann erneut zu kleineren Kämpfen zwischen Indianern und Cowboys. Doch dieses mal mussten sich die Indianer gegen die Cowboys wehren und kämpften in der Prärie erfolgreich um den Stammestitel. Sie lösten in kleinen Gruppen die von den Cowboys gestellten Aufgaben. Natürlich wurde auch das richtige Putzen und Reiten der Pferde geübt, ein Grundvoraussetzung für jeden im wilden Westen! Den letzten Abend verbrachten Cowboys und Indianer wieder in aller Freundschaft zunächst bei einer kleinen Party und dann am Lagerfeuer. Der Wimpel wurde erneut gegen etliche Wimpeldiebe verteidigt, welche die ganze Woche nicht den Hauch einer Chance hatten.(PA)
Wilder Westen in Eggermühlen: Das Zeltlager des Reit- und Fahrvereins St. Georg macht es möglich. Foto: privat
