Gerry Weber Stadion Halle Westfalen Hallenfußball-Cup
Wieder Budenzauber auf Naturrasen
27. Oktober 2008 | 10:38Im Gerry Weber Stadion im Teilnehmerfeld VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld, Eintracht Frankfurt und Rot-Weiß Ahlen.
Ein ausverkauftes Gerry Weber Stadion in HalleWestfalen sorgte bei der Naturrasen-Premiere des Hallenfußball-Cups im Januar 2008 für fußballerischen Zauber und mehr als 10500 begeisterte Zuschauer erlebten Gänsehaut pur. Dieses wird zweifelsohne auch bei der zweiten Rasenauflage des Hallenfußball-Cups seine Fortsetzung finden, wenn Erst- und Zweit-Fußball-Bundesligisten am 3. Januar (Samstag) 2009 in der Haller Eventarena auflaufen werden.
Dem Veranstalter liegen für den Rasen-Fußball-Cup in der ostwestfälischen Lindenstadt inzwischen die ersten Zusagen vor, wobei Cup-Verteidiger VfL Osnabrück als Erster seine Teilnahme bestätigte. „Uns hat das damals viel Spaß gemacht“, sagte VfL-Coach Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, „zumal wir von unglaublich vielen VfL-Fans unterstützt wurden und letztlich sogar das Turnier gewinnen konnten. Das würden wir gerne wiederholen.“
Neben den Niedersachsen und Arminia Bielefeld ist mit dem traditionsreichen hessischen Club Eintracht Frankfurt bereits ein weiteres Erstligateam verpflichtet worden.
Und um die regionale fußballerische Komponente noch zu stärken, wurde des Weiteren aus der 2. Bundesliga Rot-Weiß Ahlen eingeladen. Komplettiert wird dieses Quartett noch von zwei weiteren attraktiven Mannschaften. „Wir haben über Arminia Kontakte zu interessanten Bundesliga-Vereinen aufgenommen“, so Ralf Weber „und von daher bin ich mir sicher, dass wir noch mindestens ein spielstarkes Bundesliga-Team verpflichten können.“
Gespielt wird einmal mehr auf Naturrasen, und diese Grundlage ist die Voraussetzung für den Cuperfolg. „Unsere Premiere hat bewiesen, dass der Hallenfußball lebt“, so der 44-jährige Ralf Weber, „wobei dieses gerade von den Spielern als positiv empfunden wurde. Es ist halt ein gelenkfreundlicher Belag, und somit ist die Verletzungsgefahr minimiert. Er kommt den Rasenverhältnissen in den Fußballstadien recht nah und wird von daher von den Topspielern akzeptiert.“
(PA)
Spektakulären Hallenfußball auf Naturrasen boten im Januar die Teams vom BVB und VfL Osnabrück in Halle. Foto: Gerken
