Attersee Osnabrück Querfeldeinrennen Radsport
Hannöver fand seinen Meister
24. November 2008 | 10:42Querfeldeinrennen am Attersee mit großer Resonanz.
Tollen Radsport erlebten überaus viele Zuschauer am vergangenen Sonntag am Attersee beim Querfeldeinrennen im Rahmen des Weser-Ems-Cups. Insbesondere das Eleiterennen hatte es in sich, war dort doch mit André Greipel ein deutscher Straßen-Topprofi mit am Start.
Dieses Rennen dominierten mit Sebastia Hannöver und Sieger Finn Heitmann allerdings zwei Cross-Spezialisten, die tags zuvor noch ein Rennen in Berlin um den Deutschland-Cup bestritten hatten. Beide lieferten sich ein packendes Duell über waldige Wege, kurze Laufpassagen und dem spektakulären Sandstrand. Heitmann hatte am Ende die besseren Reserven auf den letzten Metern, Hannöver bleibt dennoch in der Gesamtwertung des Weser-Ems-Cups mit drei Siegen und einem zweiten Platz vorne.
„Ich war noch ziemlich platt von gestern und außerdem dachte ich bei meinem Spurt eine Runde vor Schluss, dass das Rennen schon zuende sei“, so der bisherige Cross-Dominator Hannöver. Enttäuscht bin ich nicht, Finn war richtig stark heute!“ Ziel ist für den Lohner im Januar ein Platz unter den ersten Fünf bei der Deutschen Meisterschaft.
Die Cross-Serie gewinnt an Profil, diesmal waren beim Hauptrennen rund 50 Fahrer am Start. Straßenprofi Andre Greipel zeigte sich von den äußeren Bedingungen beeindruckt. „Für so ein kleines Rennen waren richtig viele Zuschauer am Start. Es hat riesig Spaß gemacht“. Der Columbia-Profi überbrückt die Zeit bis Anfang Dezember, ehe es ins Trainingslager nach Mallorca geht. Im Januar will der 25-Jährige seinen diesjährigen Gesamtsieg bei der „Tour Down Under“ in Australien verteidigen.
Streckensprecher Harald Kolodzy (Meppen) und Helmut Philipp von der gastgebenden RRG Osnabrück freuten sich über gute Platzierungen von Fahrern aus der Region wie Peter Rohde (Bramsche), Platz vier Senioren und Willi Plengemeyer (RRG Osnabrück), Platz sieben Senioren.
Lukas Arlinghaus (Bramsche) landete beim U19-Rennen sogar als Dritter auf dem Treppchen.
(PA)
Einfahrt in die schwere Strandpassage (links). Hier gab es packende Szenen für die vielen Zuschauer zu beobachten. Sebastian Hannöver hatte in der ersten Rennhälfte seinen schärfsten Widersacher Finn Heitmann, wie hier an der Treppe, noch im Griff (rechts). Fotos: Vorberg

