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Osnabrück/Basektball:P4two Ballers blicken Richtung Spitzenspiel
6. April 2009 | 09:49Schlosswallhalle wird für Gästeteams zur uneinnehmbaren Festung. - Chefcoachwechsel zur neuen Saison.
Ohne ihren etatmäßigen Topscorer Mihajlo Pesic (Grippe), dafür aber mit rund 1400 lautstarken Fans im Rücken haben die P4two Ballers am Samstag vor acht Tagen durch den 85:75 (35:33) Erfolg über die Hertener Löwen den zehnten Heimsieg in Serie eingefahren. Gleich fünf Spieler der Osnabrücker punkteten zweistellig. Topscorer war diesmal Steve Wachalski mit 18 Zählern, darunter gelang dem Power Forward ein spektakulärer Korb im Fallen.
Durch den sechsten Sieg in Serie und der Pleite der Dragons aus Rhöndorf weisen Herten, Rhöndorf und die Osnabrücker nun alle 34:18 Punkte auf. In diesem Fall entscheidet der Direktvergleich der drei Mannschaften über die Platzierung. Dabei schneiden die Löwen am besten ab, weshalb Herten den dritten Rang belegt. Es folgen die Ballers und Rhöndorf auf Platz vier und fünf. Heute Abend wollen die Ballers um 18 Uhr mit einem Sieg in Breitengüßbach (Hinspiel 87:82 für Osnabrück) versuchen, sich weiter in der Tabelle zu verbessern. Sechs Tage später (11. April, 19.30 Uhr) kommt es dann in der Schlosswallhalle zum Spitzenspiel gegen den Ligaprimus aus Crailsheim (Hinspiel 82:92-Niederlage für Osnabrück), der lediglich fünf Niederlagen bei 21 Siegen zu Buche stehen hat.
Es wird also im Endspurt so richtig spannend im Rennen um Platz drei. Vier Partien stehen noch aus.
Unterdessen gab Bühren überraschend bekannt, dass er für die neue Saison nicht mehr als Chefcoach im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen wird. „Die Anforderungen an den Trainerjob werden immer zeitintensiver. Ich muss gleichzeitig aber auch meiner Verantwortung und der momentanen Situation in meiner Firma, Hofmann Büroorganisation, in der ich Geschäftsführender Gesellschafter bin, Rechnung tragen. Gerade unsere Spezialsoftware für Bildungsanbieter/ Sportverbände entwickelt sich sehr gut, sodass ich hier stark gefordert bin. Insgesamt habe ich eine Verantwortung für 20 Mitarbeiter, der ich gerecht werden muss. Für mich geht es darum, beide Tätigkeiten, Firma und Basketball sowie meine Familie unter einen Hut bringen zu können.“ Bühren (37) bleibt aber im Trainerstab und fungiert ab Herbst als „Associated Headcoach“. Mike Lehker (30) bleibt Assistent Coach. Das Duo sorgt beim Basketball-Zweitligisten somit weiter für Kontinuität. Ballers Manager Christian Somberg ist nun auf der Suche nach einem neuen Head-Coach. P.V.
Michael Bühren (r.) erarbeitete sich als Coach in den letzten Monaten den Ruf eines Sympathieträgers. Jetzt wurde er von der Pro B-Ligar für die Wahl zum Trainer des Jahres nominiert. Foto: Gerken