Hochwasserschutz Stadt Bramsche Umweltminister Hans-Heinrich Sander
Hochwasserschutz: Erster Spatenstich als Startsignal
6. April 2009 | 10:29„Der Bau der Flutmulde Bramsche wird den Hochwasserschutz für die Stadt und ihre Bewohner deutlich verbessern. Ich freue mich sehr, dass wir das von der Kommune ersehnte Projekt nun verwirklichen“, erklärte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander am Donnerstag im Rathaus Bramsche. Zuvor hatte er gemeinsam mit Bürgermeisterin Liesel Höltermann den ersten Spatenstich ausgeführt und damit das offizielle Startsignal für das Großprojekt gegeben, in das Bund, Land und Stadt bis 2011 rund vier Millionen Euro investieren.
„Der Bau der Flutmulde Bramsche wird den Hochwasserschutz für die Stadt und ihre Bewohner deutlich verbessern. Ich freue mich sehr, dass wir das von der Kommune ersehnte Projekt nun verwirklichen“, erklärte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander am Donnerstag im Rathaus Bramsche.
Zuvor hatte er gemeinsam mit Bürgermeisterin Liesel Höltermann den ersten Spatenstich ausgeführt und damit das offizielle Startsignal für das Großprojekt gegeben, in das Bund, Land und Stadt bis 2011 rund vier Millionen Euro investieren.
In unmittelbarer Rathausnähe entsteht ein eingedeichtes Überschwemmungsgebiet, das im Hochwasserfall Wasser aufnimmt und so eine Überflutung bewohnter Stadtteile verhindert. „Die Flutmulde ist der letzte Baustein für den Hochwasserschutzes in Bramsche und zur Fertigstellung des Zuleitersystems für das Hochwasserrückhaltebecken Alfhausen-Rieste, der in den vergangenen Jahren bereits mit dem Ausbau des Haselaufes in der Stadt und der Verwirklichung der Flutbrücke begonnen wurde“, erläuterte Heinrich Kollhoff von der Betriebsstelle Cloppenburg des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). Bei einem Katastrophenhochwasser mit einem Wasserabfluss von 180 Kubikmeter in der Sekunde können künftig 120 Kubikmeter über den ausgebauten Stadtdurchgang der Hase und weitere 60 Kubikmeter über die Flutmulde schadlos abgeführt werden. „Zur Sicherung der Mulde errichten wir auf einer Länge von rund drei Kilometern Dämme mit einer Höhe zwischen 1,20 Meter und 2,20 Meter“, ergänzte der Ingenieur. Innerhalb der eingedeichten Fläche entsteht zudem ein fast 13 Hektar großer See, um den Rad- und Wanderwege angelegt werden. „Neben einem verbesserten Hochwasserschutz bekommt die Stadt Bramsche auf diese Weise ein zusätzliches sehr attraktives Naherholungsgebiet“, hob Bürgermeisterin Liesel Höltermann auch die städtebaulichen Vorteile des Projektes hervor.
Der erste Bauabschnitt umfasst den südlichen Teil mit dem Poggenpad und soll in diesem und im kommenden Jahr ausgeführt werden. Sein Auftragsvolumen beziffert der Landesbetrieb mit 1,5 Millionen Euro. (PA)