42. Osnabruecker ADAC Bergrennen 42. Osnabruecker Bergrennen MSC Osnabrück Sportwagen-Bergcup
Hilter: Osnabrücker Bergrennen kommt in Sichtweite
20. Juli 2009 | 17:32Am 15. und 16. August startet auf der 2,030 Kilometer langen und legendären Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ das 42. Osnabrücker ADAC Bergrennen in Hilter/Borgloh. Auch in diesem Jahr erwartet die zahlreichen Automobilfans eine Reihe von spektakulären Sportwagen, die mit ihren PS-Power für eine einmalige Atmosphäre sorgen.
Am 15. und 16. August startet auf der 2,030 Kilometer langen und legendären Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ das 42. Osnabrücker ADAC Bergrennen in Hilter/Borgloh.
Auch in diesem Jahr erwartet die zahlreichen Automobilfans eine Reihe von spektakulären Sportwagen, die mit ihren PS-Power für eine einmalige Atmosphäre sorgen.
Das Rennen um den Großen -Pokal garantiert wieder echten Motorsport „zum Anfassen“. Bei keinem anderen Rennen wird dem Besucher die Möglichkeit geboten, einerseits die Spannung des Wettbewerbs aus unmittelbarer Nähe an der Strecke zu verfolgen und andererseits seine persönlichen Fahrzeug-Favoriten im Fahrerlager aufzusuchen und in das Innenleben der PS-Giganten Einblick zu nehmen.
Beim Sportwagen-Bergcup geht es um den Streckenrekord. Der amtierende Deutsche Automobil-Bergmeister und Clubmitglied des MSC Osnabrück, Marcel Steiner, unterbot ihn im vergangenen Jahr. Die Uhren blieben stehen nach 55,671 Sekunden. Die im Sportwagen-Berg-Cup startenden Top-Piloten schenken sich bei den Meisterschaftsläufen nichts und von Rennen zu Rennen wechseln die Sieger.
Neben Marcel Steiner gehören der Ex-Europa-Bergmeister Jörg Weidinger, Gesamtsieger des Osnabrücker ADAC Bergrennens 2007 sowie der letztjährige Gewinner Uwe Lang, die beide mit einem Osella BMW unterwegs sind, zu den großen Favoriten um den Tagessieg. Nach drei von neun Rennen - am Rennsteig, in Trier und am Iberg - führt mit dem 52-jährigen Arno Bereiter allerdings ein anderer die Gesamtklassement-Zwischenwertung an. Steiner ist Zweiter, Lang liegt auf Rang drei.
Stark besetzt ist die Division 1; CN 3 Liter. Mit Uwe Lang, Jörg Weidinger und Marcel Steiner sind hier die drei bekanntesten und erfolgreichsten Berg-Prototypen-Spezialisten der vergangenen Jahre am Start. Steiner will seinen Titel als Sportwagen-Berg-Cup-Meister 2008 erfolgreich verteidigen und setzt dabei auf bewährtes Material in neuem Outfit. Der Martini des Schweizers ist neu lackiert und ist auch in dieser Saison wieder als stärkster Konkurrent der beiden Osellas anzusehen.
Mit Urs Müller im gelben Argo greift ein weiterer Eidgenosse in der Division 1 ins Lenkrad. Wieder in einer Klasse vereint sind die Behnke-Brüder. Auf Michael Behnke wartet die zweite Saison im Ex-Krisam-Osella. Sein jüngerer Bruder Peter, der in der letzten Saison mit einem Tiga unterwegs war, hat nun ebenfalls auf die Drei-Liter-Klasse umgesattelt. Er übernahm den Osella PA 20 BMW CN von Bernd Simon, der in dieser Saison pausiert.
Mit Arno Bereiter, Martin Bobinger und Dino Gebhard ist auch die kleine Klasse der Division 1 (CN 2 Liter) gut besetzt. Ob Bobinger und Gebhard dem österreichischen Erfolgs-Paket Bereiter/PRC einiges entgegenzusetzen haben, wird sich zeigen. Bobinger blickt auf eine von Defekten geplagte Debüt-Saison 08 im Osella PA 21 zurück und Gebhard muss sich erst noch auf seinen neuen Norma M 20 mit Zwei-Liter-Honda-CN-Motor einschießen.
Mit Uwe Kaufel und Gerhard Siebert treten in der Divison 2 ( C3 2 Liter) zwei Sportwagen-Urgesteine gegeneinander an. (P.V./PA)

Marcel Steiner auf dem Weg zum neuen Bergrekord: Der Schweizer startet auch 2009 wieder für den MSC Osnabrück. Foto: Gerken