BBL Bundesliga GiroLive Ballers ProA Schlosswallhalle
Osnabrück - In ProA angekommen
29. Dezember 2009 | 10:02Osnabrück. Im Sommer freuten sich alle im Lager der Basketballer über den Aufstieg der GiroLive Ballers in die ProA, das Unterhaus der BBL-Bundesliga. Am letzten Samstag gab es einen fulminanten 91:83-Erfolg gegen den Tabellenzweiten BG Karlsruhe. Dem folgte allerdings am Dienstag eine knappe 91:93-Niederlage in Crailsheim - ersatzgeschwächt.
Osnabrück. Im Sommer freuten sich alle im Lager der Basketballer über den Aufstieg der GiroLive Ballers in die ProA, das Unterhaus der BBL-Bundesliga. Am letzten Samstag gab es einen fulminanten 91:83-Erfolg gegen den Tabellenzweiten BG Karlsruhe. Dem folgte allerdings am Dienstag eine knappe 91:93-Niederlage in Crailsheim - ersatzgeschwächt.
Einen großen Aufwand müssen Manager Christian Somberg und seine Helfer immer wieder betreiben, um die Schlosswallhalle den Regularien entsprechend spielfähig zu bekommen. Die Zuschauer kamen bei den Heimspielen fast immer auf ihre Kosten (im Schnitt zwischen 500 und 1000). Drei Verlängerungen sieht man nicht alle Tage.
Der neue Trainer Marko Simic, der Mitte November Dragan Torbica nach einem schwachen ersten Saisonviertel ablöste, hat eine feste Struktur ins Team gebracht. Der Erfolg mit zuletzt vier Siegen und nur zwei Niederlagen ist zurückgekehrt (zur Zeit Pl. 8). Der Schweizer wirkt älter als seine 22 Jahre, hat feste Vorstellungen von Disziplin und Spielsystem - eine gute Wahl.
„Wir müssen weiter an der Verteidigung arbeiten“, ist sich Simic sicher, wollen sich die Ballers frühzeitig in der ausgeglichenen 2. Liga aller Abstiegssorgen entledigen. „Wir haben sehr starke offensive Qualitäten, das sieht man. Wichtig ist, dass die Jungs lernen, mit Siegen umzugehen.“
Flügel Steve Wachalski schielt ein wenig nach oben. „Jeder kann jeden schlagen, bis Platz drei, vier ist es nicht weit.“ Unter dem neuen Trainer mehr Verantwortung hat Jan Rohdewald. Der Ex-Drache wurde spielender Co.–Trainer. Auch er ist optimistisch. „Wir mussten erst zusammenwachsen. Das dauerte halt ein bisschen.“ P.V.